APP: Diagnose

Im Schweinebestand kann anhand der klinischen Symptome nur die Verdachtsdiagnose gestellt werden. Nur die Sektion erlaubt eine klare Diagnosestellung. Daher müssen Sektionen und Schlachtbefunde zur Diagnose herangezogen werden. Der direkte Erregernachweis kann im Labor mittels PCR und Anzüchtung erfolgen. Serologische Untersuchungen zum Nachweis von Antikörpern können 2 - 6 Wochen nach Infektion durchgeführt werden. Zur Diagnostik auf Herdenebene steht ein ELISA zur Verfügung steht, der eine Serotypisierung erlaubt.

APP: herdförmige Lungenveränderungen Foto: Heinritzi

Sektionsbild



APP: Massive Lungenveränderungen
Pathologisch-anatomisch typisch ist eine fibrinöse Pleuritis mit herdförmigen dunklen oder blutigen, deutlich sichtbaren Lungenveränderungen. Bei der chronischen Form stehen Verwachsungen von Lunge und Brustwand (adhäsive Pleuritis) im Vordergrund. Bei der chronischen Verlaufsform ist das Schwein noch in der Lage derartig veränderte Lungenbezirke zu separieren, die Verwachsungen bleiben aber bestehen und sind Ursache für das beobachtete weitere "Kümmern".