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PRRS: Sauen nur nach einer akuten Infektionswelle impfen

(aho) — Je nach Stärke der Erkrankung können durch eine PRRS – Erkrankung finanzielle Einbußen in Höhe von 40-400 DM pro Sau und Jahr entstehen. Seit einigen Wochen ist nun auch die Impfung von Zuchtsauen (Alt- und Jungsauen) mit dem Impfstoff Ingelvac® PRRS MLV möglich. Der Lebendimpfstoff ist auch für die Impfung trächtiger Sauen zugelassen. Dies ermöglicht die komplette Bestandsimpfung in der Sauenherde. Damit kann erstmals eine systematische, geschlossene Impfdecke gegen respiratorische und reproduktive Symptome der PRRS Infektion in Ferkelerzeuger – und Kombibetrieben aufgebaut werden.

Im Rahmen des Bestandsimpfungskonzeptes wird wie folgt geimpft: Altsauen: alle 4 Monate die gesamte Herde, unabhängig vom Trächtigkeitsstadium. Ferkel: im Erzeugerbestand ab der 3. Lebenswoche bis spätestens zum Absetzen. Jungsauen. einmal bei Ankunft in der Quarantäne.

In Problembeständen sollte eine Wiederholungsimpfung nach 3-6 Wochen erfolgen. Der Beginn der PRRS-Impfung ist etwa 4-8 Wochen nach einer akuten Infektionswelle am günstigsten. Es sollte nicht in ein akutes Infektionsgeschehen hinein geimpft werden.

Weitere Informationen unter: http://www.animal-health-online.de/drms/prrs1.htm

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