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Euterbesaugen: Viele Faktoren wirken zusammen.

(aho) Euterbesaugen bei Aufzuchtrindern und Milchkühen kann zu Euterschäden und dem Verlust von wertvollen Zuchttieren führen. In einer epidemiologischen Studie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Nutztiere (Schweiz) wurden Faktoren identifiziert, die das Auftreten von Euterbesaugen beeinflussen, und anschliessend mit Verhaltensbeobachtungen überprüft. Euterbesaugen entwickelt sich aus dem gegenseitigen Besaugen von Kälbern. Ein ungünstiges Fütterungsmanagement während der Entwöhnungsphase führt dazu, dass sich diese Verhaltensabweichung etabliert.

Die sich aus diesen Resultaten ergebenden Empfehlungen für die Praxis könnten mehrheitlich aus einem Lehrbuch der Rinderfütterung stammen. Zu betonen ist, dass all die genannten Faktoren zusammenwirken und nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Zur Prävention von Euterbesaugen empfehlen die Wissenschaftler der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Nutztiere: Kälber sollten die Möglichkeit zu Auslauf und Aussenkontakt haben. Kälber sollten so früh wie möglich bestes Raufutter bekommen und erst abgesetzt werden, wenn sie ausreichend Grund- und Kraftfutter aufnehmen. Besonders während des Absetzens muss sichergestellt sein, dass der Energiebedarf gedeckt ist, dabei sollte als Energiefuttermittel Kraftfutter gegenüber Maissilage bevorzugt werden. Kälber und Jungrinder sollten Ad-libitum-Raufutter zur Verfügung haben. Rinder mit hoher Besaugaktivität sollten möglichst früh identifiziert werden. Für eine Beobachtung bietet sich die Zeit nach der Abendfütterung an.

Keil N.M., Audigé L.; Prävention von Euterbesaugen bei Aufzuchtrindern und Kühen, Agrarforschung, 6(11-12), 429-432, 1999

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