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Rückrufaktion: Bodenhaltungseier mit Salmonellen kontaminiert

(aho) Letzte Woche erkrankten im Kanton Aargau (Schweiz) 5 Personen an einer Salmonelleninfektion, nachdem sie Nachspeisen verzehrt hatten, die mit Importeiern aus Bodenhaltung hergestellt worden waren. Die Herkunft der Eier konnte innert kürzester Zeit festgestellt werden; der Importeur benachrichtigte umgehend alle betroffenen Handelskanäle (Migros, CCA, EPA, Pick Pay und Primo & vis-à-vis) und bat um Rückzug der betroffenen Chargen.

Nicht ausschliessen lässt sich, dass sich in Privathaushalten noch infizierte Eier befinden. Deshalb ruft das BAG dazu auf, Importeier mit der Stempelung D2/NE nicht zu verzehren und zum Verkaufspunkt zurückzubringen, wo sie durch einwandfreie Ware ersetzt werden. (Hinweis: Der Stempel D2/NE befindet sich direkt auf der Eierschale.)

Im Hinblick auf die vermehrte Herstellung von Roheierspeisen während der Festtage (z.B. Mousse au chocolat, Tiramisù u.a.) ruft das BAG die wichtigsten Hygieneregeln im Umgang mit Eiern in Erinnerung: * nur frische Eier verwenden (Datierung beachten) * Eier ab Kauf bis zur Verwendung immer im Kühlschrank lagern * Roheierspeisen sofort nach der Herstellung konsumieren oder bis zum Verzehr gekühlt aufbewahren (5 ° C); Resten vermeiden.

Einen AHO – Hintergrundbericht zu den spezifischen Problemen der Boden und Auslaufhaltung bei Legehennen finden Sie hier.

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG), Schweiz, 20. Dezember 1999

Auskunft erteilt: Dr. A. Baumgartner, Sektion Mikrobiologie und Hygiene, Abt. Lebensmittelwissenschaft BAG, Tel. ++ 41 (0) 31 322 95 05

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