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Kommentar: Salmonellenüberwachung

(ED) Die Überwachung des Salmonellenstatus in Schweine haltenden Betrieben ist wichtig. Sie gehört in ein Hygienemanagement der landwirtschaftlichen Betriebe eingebunden. Das macht das Bundeslandwirtschaftsministerium mit dem Vorstoß für eine nationale Verpflichtung zur Salmonellenüberwachung deutlich. Der Stellenwert solcher Hygienemaßnahmen lässt bislang in Deutschland noch etwas zu wünschen übrig. Das zeigt das Ende 1999 abgelaufene freiwillige Programm zur Reduzierung des Eintrags von Salmonellen über Schlachtschweine in die Fleischgewinnung. Es hat in der eineinhalb jährigen Laufzeit nicht ganz die erwünschten Resonanz erhalten. Im Gegenteil, die zur Verfügung stehenden Mittel wurden noch nicht einmal ausgeschöpft.

Eigentlich müssten die Maßnahmen zur Salmonellenkontrolle der Konkurrenten im Ausland eine Sogwirkung auf alle deutschen Erzeuger und Verarbeiter ausüben. Erfreulicherweise zeigt sich in den intensiven Verdelungsregionen Deutschlands bereits seit geraumer Zeit ein Trend, in Hygienemaßnahmen zu investieren. Auch werden zunehmend in der Schweinemast Rein-Raus-Verfahren etabliert, die eine umfassende Stall- und Bestandshygiene erleichtern.

Auch der Futterhygiene wird mehr und mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Angesichts der Kosten und des Aufwands, den die Salmonellen – überwachung verursacht, haben sich die Schlachtunternehmen aber nicht auf ein freiwilliges Weiterführen einigen können. Es gibt zwar regional oder projektgebunden bereits Finanzsspritzen oder Finanzierungskonzepte für solche Salmonellenüberwachungen. Eine einheitliche Regelung über die Tierseuchenkassen oder über die CMA-Gebühren jedoch wäre hilfreich, um Anreize zu schaffen. Denn die schwierige Preissituation auf dem Schlachtschweinemarkt hat zur Folge, dass keiner der Beteiligten sich zusätzliche Kosten, selbst wenn sie sich unter einem Pfennig je Kilo Schlachtgewicht bewegen, freiwillig aufbürdet. Die Erzeugerseite hält sich zudem bedeckt, weil die Schlachtbetriebe bisher keine Preisunterschiede zwischen dem Angebot überwachter und nicht überwachter Bestände machen. Würde ein Bonus auf Salmonellen überwachte Schweine gezahlt, so sähe die Sache anders aus.

Bestimmte Schlachthöfe haben die Salmonellenüberwachung jedoch bereits etabliert und werden jetzt nicht unbedingt einen Schritt zurückgehen. Zudem ist damit zu rechnen, dass Prüfsiegelprogramme die Überwachung des Salmonellenstatus als Teilnahmevoraussetzung aufnehmen werden. Alle Landwirte und Erzeugerorganisationen sollten sich deshalb ihrer Verantwortung für den Hygienestatus stellen. Die freiwillige Teilnahme an einer Salmonellenüberwachung kann dies klar demonstrieren. In der Geflügelwirtschaft wird hart am Salmonellenstatus gearbeitet. Wer sich in der Schweineerzeugung – in enger Zusammenarbeit mit den Schlachtbetrieben – der Verantwortung genauso stellt, wird in Zukunft über einen Wettbewerbsvorteil verfügen.

Quelle: Ulrike Buchmann, Frankfurt am Main „Freiwillig“ Kommentar AGRARZEITUNG ERNÄHRUNGSDIENST Aktueller Wochenend-Kommentar vom 11. März 2000

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