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Fließfuttereinsatz mit CCM verlangt optimale Hygiene

Münster/Braunschweig-Völkenrode (DMK) – Bei der Verfütterung von Fließfutter mit CCM an Schweine ist der optimale Hygienezustand des Futters eine wichtige Voraussetzung für hohe Leistungen. Unzureichende Hygiene kann nicht nur Leistungsabfall bewirken, sondern auch zu Erkrankungen bis hin zu Totalausfällen führen. Diese Aussage stellte Gerhard Stalljohann, Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe, auf einer Vortragstagung der DMK-Arbeitsgruppe „Futterkonservierung und Fütterung“ in der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig-Völkenrode in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Die Futterhygiene beginnt für Stalljohann bereits bei der Gewinnung von CCM. Anzustreben sind danach Trockensubstanzgehalte um 60 %. Ca. 30 % der Spindeln sollten mitgeerntet werden. Ausreichende Zerkleinerung des Erntegutes und intensive Verfestigung des Mahlgutes sind wichtige Voraussetzungen für die Gesunderhaltung des Futters. So sollten 80 % der Teilchen kleiner als 2 mm und höchstens 50 bis 55 % der Teilchen kleiner als 1 mm sein. Wasser- und Luftzutritt in das CCM-Gut müssen verhindert werden. Die Silobreite ist so zu wählen, dass der Vorschub am Silo pro Tag um mindestens 10 cm versetzt wird, bei ansteigenden Temperaturen um 15 cm. Konservierungsmittel fördern bei ungünstigen Bedingungen die Milchsäuregärung und die Unterdrückung unerwünschter Mikroorganismen.

Stalljohann wies auf eine Checkliste für Landwirte und Berater hin, die die Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe erarbeitet hat. Danach gilt generell, dass das Futter so frisch wie möglich angemischt werden soll. Die Futterstandzeiten sollen so kurz wie möglich und die Futterrestmengen in den Leitungen so gering wie möglich gehalten werden. Bei Anlagen mit offenkundigen Hygieneproblemen können nach Stalljohanns Empfehlung kontinuierlich oder zwei- bis dreimal pro Woche dem Fließfutter oder dem Restfutter organische Säuren bzw. Säurengemische zugesetzt werden (z. B. 0,2 % Propionsäure bei kontinuierlichem Einsatz bzw. 0,4 % Propionsäure in Abständen. Extreme Hygieneprobleme in der Anlage lassen sich durch Spülmittel zurückdrängen, wie z. B. saure Melkmaschinenreiniger bzw. 1 bis 5%ige Natronlauge. Eine gründliche Reinigung der gesamten Fütterungsanlage sollte bei leerem Stall vor jeder Neubelegung durchgeführt werden.

Zur Lagerhygiene empfiehlt Stalljohann folgende Maßnahmen: Außensilos sollten möglichst im Schattenbereich, Innensilos nicht in der Nähe feuchter Stallluft stehen. Die Temperaturen im Futterstock sollten regelmäßig kontrolliert werden. Vor jeder Neubefüllung sollten die Silos besenrein gesäubert, vor der Befüllung mit frischem Erntegut gründlich gereinigt werden. Grundsätzlich sollten die Silos im Winter alle zwei Monate und im Sommer möglichst jeden Monat geleert und gereinigt werden.

Quelle: DMK – Deutsches Maiskomitee e.V.

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