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Wissenschaftler: Schweinefleisch kein EHEC-Risiko für Konsumenten

Lyon, Frankreich (aho) – EHEC-Bakterien vom Serotyp O157:H7 verursachen durch ein Gift bei empfindlichen Personen akute, in schweren Fällen blutige Durchfallerkrankungen. In besonders schweren Fällen kann es zu einer Schädigung der Nieren und zum Nierenversagen, dem sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), kommen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere und abwehrgeschwächte Menschen. Als Hauptinfektionsquellen für EHEC gelten gewöhnlich rohes oder unzureichend durchgegartes Rindfleisch und rohe oder unzureichend erhitzte Milch. Ebenso sind Infektionsfälle durch direkten mit Kälbern und Hunden dokumentiert.

Französische Wissenschaftler der „Ecole Nationale Vétérinaire de Lyon“ haben jetzt mit gentechnologischen Methoden untersucht, ob derartige Coli-Bakterien auch auf Schweinefleisch vorkommen. Hierzu wurden 2146 Proben von Schweinefleisch und 876 Proben von den Betriebseinrichtungen eines Schweine-Schlachtbetriebes und eines dazugehörigen Zerlegebetriebes genommen. Zwar wurden Coli-Bakterien isoliert, aber in keiner Probe konnten EHEC-Bakterien vom Serotyp O157:H7 nachgewiesen werden. Die Wissenschaftler folgern, daß die bestehenden Hygienemaßnahmen im Hinblick auf EHEC-Bakterien ausreichend sind und (französisches) Schweinefleisch kein EHEC-Risiko für den Konsumenten darstellt.

Bouvet, J., Montet, M.P., Rossel, R., Le Roux, A., Bavai, C., Ray-Gueniot, S., Mazuy, C., Atrache, V. & Vernozy-Rozand, C.: Prevalence of verotoxin-producing Escherichia coli (VTEC) and E. coli O157:H7 in French pork. Journal of Applied Microbiology; 2002, 93 (1), 7-14.

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