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Afrikanische Schweinepest auf Sardinien

Rom (aho) – Auf der zu Italien gehörenden Mittelmeerinsel Sardinien wurde in einem Hausschweinebestand die Afrikanische Schweinepest amtlich festgestellt. Die afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Viruserkrankung von Haus- und Wildschweinen. Aufgrund der sehr hohen Mortalität und der potenziell verheerenden Folgen dieser Seuche für die Schweinewirtschaft wurde die ASP vom Internationalen Tierseuchenamt (OIE) als eine der gravierendsten infektiösen Tierseuchen eingestuft. Die Krankheit ist in den meisten Gebieten des afrikanischen Kontinents verbreitet und stellt dort ein wesentliches Hemmnis für die Entwicklung der Schweinewirtschaft dar. Die ASP ist insbesondere im Landesinnern Sardiniens zu finden, wo der Erreger in den heimischen Freiland-Schweinebeständen frei zirkuliert, die in ständigem Kontakt mit der Schwarzwildpopulation leben. Zudem werden Hausschlachtungen von Schweinen ohne tierärztliche Kontrollen für die unkontrollierte Verbreitung der ASP verantwortlich gemacht.

Die zur Bekämpfung der afrikanischen Schweinepest erforderlichen Maßnahmen sind ähnlich den Maßnahmen gegen andere Schweineseuchen wie etwa der klassischen Schweinepest.

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