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Schweinepraxis: Ileitis-Impfung verbessert allgemeinen Gesundheitszustand deutlich

Dübendorf (aho) – Eine Ileitis-Impfung reduziert nicht nur die Verluste bei Mastschweinen durch die Ileitis selbst, sondern auch solche Verluste, die gewöhnlich durch andere Erkrankungen entstehen. Dies haben Schweizer Veterinärmediziner jetzt im Fachjournal „Tierärztliche Umschau“ berichtet. Sie hatten bei ihren Versuchen mit mehr als 15.000 Schweinen den Erfolg einer Schluckimpfung gegen Ileitis mit zwei dreiwöchigen Antibiotikaregimen und einer unbehandelten Kontrollgruppe verglichen. Bei den Tageszunahmen lagen die geimpften Schweine mit 799 g eindeutig an der Spitze. Es folgten die Antibiotikagruppen mit 767 und 757 g. Erwartungsgemäß lagen die Tageszunahmen bei den unbehandelten Mastschweinen bei mageren 650 g.

Die Auswertung der Ergebnisse erbrachte eine Überraschung. Während bei den nicht behandelten Schweinen 5,9 % Verluste durch „nicht-Ileitis-Erkrankungen“ auftraten, waren es in den durch eine Ileitis-Impfung geschützten Tiere nur 2.1 % Verluste. Bei den mit Antibiotika über drei Wochen behandelten Tieren lagen die Verluste etwas höher bei 2.3% bzw. 2.5 %. Die Veterinärmediziner folgern, dass dies wahrscheinlich die Folge einer Verbesserung des Allgemeinzustandes ist und dadurch eine größeren Resistenz und Toleranz gegen andere Infektiöse oder Faktorenkrankheiten erreicht wird.

Die Wissenschaftler bestätigen hiermit Untersuchungen dänischer Veterinärmediziner, die bei an Durchfall erkrankten Schweinen ein vierfach gesteigertes Risiko feststellten, an einer Lungenentzündung zu erkranken.

M.Y.C. Thaker und G. Bilkei Kurzbericht aus der Praxis: Vergleich der Wirkung der oralen Vakzination oder verschiedene antibiotische Prophylaxen gegen Lawsonia intracellularis verursachte Verluste in einem Schweinemastbestand mit hohem Erregerdruck durch porcine proliferative Enteropathie (PPE) Tierärztliche Umschau, Heft 7, 61, S. 372 – 376 (2006)

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