Nordfriesland: Keine Anhaltspunkte für Faktorenkrankheit bei Rindern durch Biogasanlagen
Kiel / Haselund (aho) – Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume von Schleswig – Holstein teilt mit, dass es keine Anhaltspunkte für eine erhöhte Botulismusgefahr durch den Einsatz von Gärsubstraten aus Biogasanlagen zur Düngung von landwirtschaftlichen Grünlandflächen gibt. Das ist das Ergebnis amtlicher Untersuchungen, nachdem eine so genannte „Faktorenkrankheit“ in einem Milchviehbetrieb im nordfriesischen Haselund aufgetreten war. Ein Tierarzt hatte den Verdacht geäußert, dass die zwölf verendeten Rinder durch die von der Biogasanlage Viöl als Dünger ausgebrachten Gärrückstände mit Botulismuserregern (Clostridium botulinum) infiziert worden waren.
Die Untersuchungen umfassten laut Ministerium eine Tiergesundheits – analyse, die Beprobung und Analyse von Grundfuttermitteln sowie von Gärsubstrat. Die Ergebnisse waren durchweg eindeutig: Es wurden sowohl in den Grundfuttermitteln als auch im Gärsubstrat keine Botulismuserreger sowie keine der von diesen verursachten Giftstoffe festgestellt. Botulismuserreger sind allgegenwärtige Keime und können an einer „Faktorenkrankheit“ bei Rindern beteiligt sein. Das Ministerium weist darauf hin, dass das Risiko des Auftretens der Faktorenkrankheit durch das Arbeiten nach den Regeln der guten fachlichen Praxis bei der Düngung, der Grundfutterherstellung und beim Herdenmanagement minimiert wird.
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