10.000 bayerische Zuchtrinder für Russland
Berlin/München (aho) – Mehr als 10.000 bayerische Zuchtrinder der Rassen Fleckvieh und Braunvieh sollen noch in diesem Jahr nach Russland exportiert werden. Das hat Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller zum Abschluss der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin mitgeteilt. Seine Gespräche mit hochrangigen russischen Politikern und Wirtschaftsvertretern, unter anderem mit Alexander Baburin, dem Minister für Lebensmittelressourcen der Stadt Moskau, seien damit überaus erfolgreich gewesen, sagte der Minister gegenüber der Presse. Die Lieferungen sind seinen Worten zufolge für russische Agrarbetriebe in den Regionen Moskau, Lipezk und Rostov bestimmt. Miller: „Russland entwickelt sich immer mehr zum Hauptabsatzmarkt für bayerisches Zuchtvieh.“
Im vergangenen Jahr wurden knapp 4.400 bayerische Tiere überwiegend nach Moskau exportiert. Es ging zunächst darum, zu prüfen, wie die Tiere mit den extremen klimatischen Bedingungen in Russland zurechtkommen. Die Tiere erwiesen sich dabei als sehr kälteresistent. Damit sich die bayerischen Kühe in der Fremde nicht komplett umgewöhnen müssen, wurden russische Viehspezialisten in Niederbayern im Umgang und in der Pflege der bayerische Tiere geschult.
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