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Landkreis Cloppenburg: Weiterer Putenbestand in Bösel mit H5N3 infiziert

Cloppenburg (aho) – Das niedrigpathogene Influenzavirus H5N3 ist in einem weiteren Putenbestand in der Gemeinde Bösel festgestellt worden. Am Dienstag mussten in dem Ausbruchsbetrieb 19.800 Puten getötet werden. Dies teilt der Landkreis Cloppenburg in einer Pressemitteilung mit. Da es Personen- und Maschinenkontakte zu einer anderen in der Nähe liegenden Stallanlage gegeben habe, würden aus Vorsorgegründen weitere 4.800 Tiere getötet.

Der Ausbruchsbetrieb liegt nach Angaben der Kreisverwaltung am Rande des bestehenden Sperrgebietes Bösel/Garrel. Das Sperrgebiet müsse deshalb geringfügig in nordwestliche Richtung erweitert werden. Diese Erweiterung des Sperrgebietes habe jedoch kaum Auswirkungen, da in dem neu zum Sperrgebiet erklärten Bereich keine weiteren Geflügelhaltungen vorhanden seien. Die Zahl der von der Tierseuche betroffenen Betriebe habe sich damit auf 28 erhöht. Insgesamt seien seit Ausbruch der Infektion rund 460.000 Tiere getötet worden.

Unterdessen könne das Sperrgebiet in Friesoythe-Neulorup aufgehoben werden, informiert die Kreisverwaltung. Dort sei die 21-Tage-Frist nach Abschluss der Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten in dem von der Infektion betroffenen Betrieb abgelaufen. Durch die in den vergangenen Tagen in allen Geflügelhaltungen innerhalb des Sperrgebietes durchgeführten Aufhebungsuntersuchungen sei belegt, dass das Virus in diesem Gebiet nicht mehr in den Tierbeständen vorhanden sei. Die Aufhebung des Sperrgebietes werde morgen amtlich bekannt gemacht und trete am Donnerstag in Kraft.

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