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Nestgängigkeit als Merkmal bei Legehennen

(aid) – Durch die Umstellung der Legehennenhaltung auf alternative Haltungsformen können andere Leistungsmerkmale für die Legehennenselektion notwendig werden. Wiebke Icken von der Universität Kiel untersuchte im Rahmen ihrer Dissertation das Verhalten verschiedener Legehennenherkünfte in Volierenhaltung mit Weihenstephaner Muldennestern. Fünf Herden wurden unter praxisähnlichen Bedingungen gehalten und das individuelle Verhalten der Hennen bei der Nestsuche über mehrere 28-Tage-Legeperioden beobachtet.

Braunleger belegten im Mittel 30 Minuten das Muldennest, um ein Ei zu legen. Besonders in der unteren Nestetage legten sie ihre Eier bereits zwei Stunden nach Lichtbeginn. Die Weißleger dagegen begannen deutlich später mit dem Eierlegen und verweilten durchschnittlich 45 Minuten im Muldennest zur Eiablage.

Zu den Merkmalen, die das Legemuster einer Henne beschreiben, gehören neben dem exakten Eiablagezeitpunkt auch Gelegegröße, -anzahl sowie das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Eiern. Hierbei erbrachten die Hennen mit einem mittleren Zeitintervall von 24 Stunden durch ihre Regelmäßigkeit die höchste Legeleistung.
Die Daten zu Heritabilitäten der Merkmale Nestverhalten und Legeleistung variierten stark für die einzelnen Herden und Legeperioden. Für Eiablagezeitpunkt und Nestaufenthaltsdauer mit Eiablage bestanden mittlere, für die Eizahl dagegen nur niedrige Heritabilitätswerte.

Zur Bestimmung von Genotyp-Umwelt-Interaktionen wurden zeitgleich Geschwister in Einzelkäfigen leistungsgeprüft. Für die Merkmale Eizahl zu Legebeginn, Eigewicht und Körpergewicht konnte eine teilweise sehr enge genetische Beziehung nachgewiesen werden. Für die Eizahl in den Hauptlegeperioden waren die Korrelationen jedoch niedrig.

aid, Dr. Sigrid Baars

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