animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

Trichinennachweis im Landkreis Spree-Neiße

Forst (aho) – Auf Grund des aktuellen Trichinennachweises erinnert der Amtstierarzt vom Landkreis Spree-Neiße noch einmal eindringlich auf die Notwendigkeit der amtlichen Untersuchung auf Trichinen und mahnt zur ­korrekten und gewissenhaften Entnahme von Proben für diese Untersuchung hin. Bei einem erlegten Wildschwein im Jagdbezirk Reichenbach III wurden im Dezember 2009 bei der routinemäßigen Untersuchung mit der Verdauungsmethode Trichinen (Nematoden der Gattung Trichinella) gefunden. Vom Bundesinstitut für Risikobewertung Berlin wurde der Befall mit der Spezies Trichinella spiralis bestätigt.
 
Es war das dritte Stück Schwarzwild im Landkreis Spree-Neiße, bei dem Trichinen festgestellt wurden. Den letzten Trichinenbefund gab es im November 2004.
 
Bei Schwarzwild hat die Probentnahme durch eine sachkundige Person zu erfolgen. Es sind für die Untersuchung mindestens 30 bis 50 g Muskelfleisch aus dem Unterarm, der Zunge oder dem Zwerchfell zu entnehmen und für die Diagnostik bereitzustellen. Nur bei ausreichendem und korrekt entnommenem Probenmaterial ist eine Identifizierung eines befallenen Einzeltieres in einer positiven Sammelprobe möglich.
 
Der Amtstierarzt Dr. Vogt appelliert an alle, dass die Abgabe von Fleisch untersuchungspflichtiger Tiere vor Abschluss der amtlichen Trichinenuntersuchung verboten ist und als Straftat oder Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.


Der Landkreis informiert zum fachlichen Hintergrund:

Der Mensch kann durch den Verzehr von infiziertem, rohem oder unzureichend erhitztem Fleisch an Trichinose erkranken. In erster Linie werden Allesfresser, Fleischfresser und auch der Mensch befallen.
Die Trichinellose ist eine weltweit vorkommende, mild bis tödlich verlaufende vom Tier auf den Menschen übertragbare Erkrankung.
Je nach Infektionsgrad führt sie zu mehr oder weniger stark ausgeprägtem Krankheitsgefühl mit Muskel- bzw. Gelenkschmerzen, Gesichtsschwellungen, u.U. auch verbunden mit hohem Fieber, Durchfall und Erbrechen.
Wegen der Gefährlichkeit dieser von den Parasiten hervorgerufenen Erkrankung ist in Deutschland bereits 1937 die Trichinenuntersuchung gesetzlich vorgeschrieben worden. Nach wie vor unterliegen alle in Deutschland geschlachteten Schweine, alle erlegten Wildschweine und alle Schlachtpferde sowie sonstige Tiere (Sumpfbiber, Dachse, Bären) der Untersuchungspflicht, wenn das Fleisch für den menschlichen Verzehr bestimmt ist.



Reply to “Trichinennachweis im Landkreis Spree-Neiße”

Suche



Datenschutzerklärung

TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

Antibiotikaverbräuche in Human- und Veterinärmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt für Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

Antibiotikaverbräuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befürchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurückgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, Geflügel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte Beiträge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.