MKS in Japan noch nicht im Griff +++ Australische Farmer beunruhigt
Tokio / Sydney (aho) – Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuchen im Süden Japans breitet sich kaum gebremst weiter aus. Durchschnittlich werden jeden Tag drei neue Betriebe entdeckt, deren Tiere mit dem hochinfektiösem Virus infiziert sind. Nach der Statistik des japanischen Agrarministerium sind mit Datum 30. Mai 2010 insgesamt 238 Betriebe betroffen.
Der MKS-Ausbruch hat bei den Farmern Australiens große Besorgnis ausgelöst. Verschiedene Lobby-Verbände aus der Landwirtschaft Australiens bezeichneten den Seuchenausbruch als eine Warnung für die Farmer und verwiesen noch einmal dringlich auf die Einhaltung aller Regeln hygienischer Betriebsführung (Biosecurity). Der potentielle Schaden eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in Australien wird mit etwa 16 Milliarden Australische Dollar beziffert.
Ben Fargher, Geschäftführerder „National Farmers’ Federation“ (NFF) forderte eine erneute Überprüfung aller Maßnahmen zur Seuchenabwehr. Insbesondere sei es notwendig, dass sich alle Maßnahmen der australischen Fleischindustrie mit den staatlichen Plänen deckten. Im Seuchenfall müsse jedermann wissen, was er zu tun habe und was nicht.
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