Japan: Maul- und Klauenseuche beeinträchtigt regionale Wirtschaftstätigkeit
Miyazaki (aho) – Die Maul- und Klauenseuche in der japanischen Präfektur Miyazaki hat neben horrenden Tierverlusten auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen außerhalb der Landwirtschaft. So ist durch die Straßensperren und Verkehrsverbote der Bustourismus völlig zum Erliegen gekommen. Speditionen aus der Präfektur klagen darüber, dass ihre LKWs trotz Desinfektion wegen einer möglichen Seuchenübertragung von Kunden abgelehnt werden.
Wie zu erwarten ist auch Handel, Transport und Produktion von Futtermitteln durch die tausendfachen Tötungen fast zum Erliegen gekommen. Mit Datum 21. Juni 2010 meldet die Präfekturverwaltung 291 betroffene Tierbestände und 162.174 Schweine, 37.102 Rinder und 17 Ziegen und Schafe, die Opfer von Keulungen wurden.
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