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Rhein-Sieg-Kreis: Kreisveterinäramt empfiehlt Imkern, jetzt die Behandlung gegen die Varroa-Milben zu beginnen

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Immer wieder haben auch gesunde Bienenvölker mit natürlichen Feinden zu kämpfen, zum Beispiel mit der Varroa-Milbe.
In den vergangenen Jahren kam es im Kreisgebiet immer wieder zur Infektion gesunder Bienenvölker mit der Varroa-Milbe, einem circa 1,6 Millimeter großen Parasiten, der sich an der Honigbiene festsetzt und sie schwächt. Die eigentliche Entwicklung und Vermehrung der zerstörerischen Milbe findet jedoch nicht auf der Biene, sondern in der verdeckelten Brut statt wo die heranwachsenden Bienenlarven geschädigt werden. In der Folge sterben die Larven ab oder es schlüpfen flugunfähige Bienen. Deshalb handelt es sich bei der Varroose im Wesentlichen um eine Brutkrankheit. Da ein Bienenvolk im Winterhalbjahr keine Brut hat, wechseln die Milben in dieser Zeit den Wirt und befallen die erwachsenen Bienen. Dadurch kann ein Bienenvolk so schwer geschädigt werden, dass es zugrunde geht.
In weiten Teilen des Rhein-Sieg-Kreises geht die Honigernte für dieses Jahr dem Ende zu. Um die Bienenvölker vor der gefürchteten Varroose zu schützen, rät das Kreisveterinäramt den Imkern jetzt, spätestens jedoch bis Ende August mit der Behandlung gegen den Parasiten zu beginnen.
Für die Sommerbehandlung nach dem Abschleudern des Honigs ist eine erste Stoßbehandlung mit Ameisensäure beziehungsweise eine erste Gabe eines Thymol-Präparates anzuwenden. Hierdurch werden die Milben abgetötet ohne die Bienen zu schädigen. Eine weitere Behandlung ist dann im Winter bis zum 30. November durchzuführen. Dabei ist es entscheidend, dass die Völker keine gedeckelte Brut enthalten. Als Behandlungsmittel ist ein Oxalsäure-Präparat zu empfehlen. Grundsätzlich dürfen nur arzneimittelrechtlich zugelassene Mittel verwendet werden. Auf die gute Qualität des heimischen Honigs als Naturprodukt haben die Behandlungen keinen Einfluss.
Weitere Einzelheiten können die Bienenhalter von den Imkerverbänden oder über die Bieneninstitute erfahren. Das Veterinäramt weist außerdem darauf hin, dass Halter von Bienen unter Angabe der Zahl der Völker und der Bienenstandorte registriert sein müssen.

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