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MV: Niedrigpathogene AI-Viren in einem Hausgeflügelbestand

Schwerin (aho) – In einem Hausgeflügelbestand (17.000 Enten und Gänsen) mit Freilandhaltung im Landkreis Parchim wurden niedrigpathogene aviäre Influenzaviren vom Subtyp H5 nachgewiesen. Das teilte heute das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Schwein mit.
Der infizierte Betrieb nimmt freiwillig am nationalen AI-Monitoringprogramm teil. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden in mehreren Blutproben Influenza A-Antikörper vom Subtyp H 5 festgestellt. Zur Abklärung dieser Befunde wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Tupferproben an lebenden Tieren entnommen und auf Virusteile untersucht. Dabei wurde niedrigpathogenes Influenza-A-Virus des Subtyps H5 nachgewiesen. Dieser Befund des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V wurde heute durch das Nationale Referenzlabor bestätigt. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat aber gleichzeitig das Vorliegen eines hoch pathogenen Virus ausgeschlossen.
Bei der klinischen Untersuchung im Bestand wurde ein ungestörtes Allgemeinbefinden der Tiere festgestellt, so das Ministerium.
Desweiteren hat der zuständige Landkreis Parchim entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um eine Verbreitung des Virus zu vermeiden.

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