Südkorea: Maul- und Klauenseuche wird zur nationalen Katastrophe
Seoul (aho) – Obwohl in Südkorea mehr als 144.000 Mitarbeiter an 1.200 Checkpoints eingesetzt sind, breitet sich die Maul- und Klauenseuche ungehindert aus. Fast der gesamte Norden und Nordosten des Landes (Gyeongsang, Gangwon, Gyeonggi) ist von der Tierseuche erfasst. Die Veterinärverwaltung mach unter anderem auch die niedrigen winterlichen Temperaturen und die hierdurch unwirksamen Desinfektionsmittel verantwortlich. Um die Seuche einzudämmen, werden jetzt auch Rinder und Schweine in großer Zahl geimpft.
Um zukünftig zu verhindern, dass die Maul- und Klauenseuche immer wieder nach Südkorea eingeschleppt wird, sollen die Mitarbeiter in Viehhaltungsbetrieben „lizenziert“ werden. So soll gewährleistet werden, dass Mitarbeiter nach der Rückkehr von Auslandsreisen vor dem Betreten von Tierbeständen ein „Sterilisationsprozess“ durchlaufen.
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