Auch Nord-Korea von MKS betroffen
Seoul (aho) – Südkoreanische Quellen aus Geheimdienst und Militär gehen davon aus, dass auch Nordkorea von der seit Wochen in Südkorea grassierenden Maul- und Klauenseuche (MKS) betroffen ist.
Berichte, die auch vom US-Geheimdienst bestätigt sein sollen, sprechen von Straßensperren im Großraum der nordkoreanischen Hauptstadt Pyongyang. Es wird bezweifelt, dass das verarmte Nordkorea die medizinischen und technischen Möglichkeiten hat, einen MKS-Ausbruch erfolgreich zu kontrollieren.
Es ist bekannt, dass das nordkoreanische Militär in großem Umfang Viehhaltung betriebt, um die vergleichsweise große Armee zu versorgen. Man geht in Geheimdienstkreisen davon aus, dass erkrankte Tiere verzehrt oder zu Lebensmitteln verarbeitet werden. Das MKS-Virus ist für Menschen ungefährlich.
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