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PAP: EU will „behandelte tierische Eiweiße“ zur Fütterung zulassen

Brüssel (aho) – EU-Verbraucherkommissar John Dalli hat am Dienstag im EU-Agrarausschuss angekündigt, sogenannte „PAP“ (Processed animal protein / „behandelte tierische Eiweiße“) für die Fütterung von Schweinen und Geflügel zuzulassen.

Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht – wie es fälschlich in der Laienpresse berichtet wurde – um die Wiederzulassung der klassischen Tiermehle. Hier handelte es sich um ein Gemisch von tauglichen und untauglich Schlachtabfällen, untauglichen Schlachtkörpern, angebrüteten Eiern, verendeten Nutz- und Haustieren bis hin zu euthanasierten Hunden, Katzen und Pferden. Die untauglichen Materialien werden heute in den Kategorien 1 und 2 erfasst und unschädlich beseitigt.

Das PAP wird über die Verordnung (EU) No 142/2011 als ein tierisches Protein definiert, welches als Katergorie-3-Material bei der Schlachtung gesunder Tiere anfällt.

Die EU beabsichtigt die Verfütterung von Schweine-PAP an Geflügel und umgekehrt erlauben. Hierfür muss gewährleiste sein, dass die Kategorie-3-Materialien artenrein an den Schlachthöfen erfasst werden. Schlachtnebenprodukte von Wiederkäuern bleiben dagegen auch weiterhin verboten, selbst wenn die Tiere als gesund beurteilt wurden und die sogenannten BSE-Risikomaterialien als Kategorie-1-Material unschädlich entsorgt wurden.
Moderne „Mono-Schlachthöfe“, die nur Schweine oder nur Geflügel schlachten, könnten eine „Artenreinheit“ gewährleisten.

Tierernährer, Tierärzte und Agrarökonomen befürworten seit Jahren den Einsatz dieser PAP, um den Einsatz von Soja aus Importen zu ersetzen.


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