H7-Geflügelgrippe: Kontaktbetriebe unter Beobachtung
Paris/Warendorf/Osnabrück (aho) – Bei den Vogelgrippevirus, der von Legehennen auf einem Hof im Kreis Gütersloh isoliert wurde, soll es sich nach Angaben des Internationalen Tierseuchenamtes in Paris um ein H7-Influenzavirus niedriger Pathogenität handeln.
Die ermittelten Kontaktbetriebe, die von dem betroffenen Hof Küken bezogen haben, wurden vorsorglich ebenfalls gesperrt. Dazu gehört auch ein Hof im Kreis Warendorf. Nach Angaben des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Kreises Warendorf weisen die Küken auf dem gesperrten Hof keine Krankheitssymptome auf. Zur Abklärung wurden vorsichtshalber Proben entnommen, die jetzt vom Veterinäruntersuchungsamt (CVUA-MEL) in Münster untersucht werden. Der Betrieb bleibt so lange gesperrt, bis eine Ansteckung ausgeschlossen werden kann. Darüber hinaus gehende Maßnahmen sind derzeit nicht notwendig.
Auch im südlichen Landkreis Osnabrück sind zwei Höfe wegen des Verdachts auf Geflügelgrippe vorsorglich gesperrt worden. Auch sie hatten vor zwei und zweieinhalb Wochen Eintagsküken des Rietberger Züchters erhalten, wie der Landkreis Osnabrück mitteilte. Die Amtsveterinäre des Landkreises Osnabrück geben allerdings bereits vorsichtige Entwarnung, da die Masthähnchen nach mehr als zwei Wochen keine Virenträger mehr sein können und nach überstandener eventueller Infektion höchstens noch Antikörper nachweisbar seien. Dazu werden noch heute Proben genommen, die umgehend nach Oldenburg zum Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) geschickt werden. Mit Ergebnissen rechnen die Experten des Landkreises am morgigen Samstag. Über das weitere Vorgehen soll dann entschieden werden.
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