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Deutliche Zunahme von Botulismus bei Rindern und Schafen in Großbritannien

[Botulismus, festliegende Kuh; Foto: Frau Dr. Birgit Schwagerick, RGD MV]
Belfast (aho) – Ähnlich wie in Deutschland beobachten britische Wissenschaftlern einen deutlichen Anstieg von Botulismus bei Rindern und Schafen. In einem Editorial im Fachjournal Veterinary Record diskutieren Wissenschaftler vom „Agri-Food and Biosciences Institute“ in Belfast einen epidemiologischen Zusammenhang mit Geflügeleinstreu. Besonders hoch ist demnach das Risiko, wenn im Einstreu Kadaver von verendetem Geflügel enthalten sind. Sie zitieren in ihrem Beitrag eine Untersuchung in der Botulismusfälle bei Schafen und Rindern aus England und Wales für den Zeitraum 2003 bis 2009 ausgewertet wurden. In 95% der Fälle hatten die Rinder Kontakt zu Geflügeleinstreu; bei dem Rindern waren es 95%. Auffällig ist das Dominieren von Clostridium botulinum–Bakterien vom D-Typ. Gleichzeitig wird aber kein Anstieg der Botulismusfälle bei Broilern beobachtet, so die Autoren. Gesundes Geflügel kann Clostridien unerkannt im Darm beherbergen. Als mögliche Gründe für das Auftreten des D-Typs erwähnen die Wissenschaftler das EU-weite Verbot Clostridien-wirksamer Leistungsförderer und veränderter Medikationsregieme in den Geflügelbeständen.

Die Wissenschaftler mahnen die Geflügelhalter, Kadaver umgehend aus den Ställe zu entfernen und entsprechend der bestehenden EU-Vorschriften zu entsorgen.

Kennedy S. and Hywel Ball H.
EDITORIAL: Botulism in cattle associated with poultry litter
Veterinary Record 2011;168 pp. 638-639

Payne JH, Hogg RA, Otter A, Roest HI, Livesey CT.
Emergence of suspected type D botulism in ruminants in England and Wales (2001 to 2009), associated with exposure to broiler litter.
Veterinary Record 2011;168 p. 640

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