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„NOSOS 2011“: Der Veterinärdienst Schweiz übt den MKS-Ernstfall

Bern (BVET) – Der Veterinärdienst Schweiz wird vom 28. Juni bis 30. Juni 2011 mit einem fiktiven nationalen Tierseuchenausbruch seine Krisenszenarien auf allen Stufen testen. Dazu wird ein ausgedehnter Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der ganzen Schweiz simuliert. Die Krisenvorsorge soll gestärkt werden.

Die MKS gehört zu den folgenschwersten Tierseuchen, sie ist für den Menschen zwar ungefährlich, aber die Schäden beschränken sich nicht nur auf die Tiere und die Landwirtschaft selber, sondern gehen weit darüber hinaus. Dies zeigen reale Ausbrüche in jüngster Zeit in England (2001, 2007) und Holland (2001) mit Tierleiden und Verlusten für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum von mehreren Mia. Euro. Aktuell kämpft in Europa Bulgarien im Osten des Landes mit einem Ausbruch der MKS. MKS kommt weltweit noch in sehr vielen Ländern vor, deshalb ist auch bei uns jederzeit mit einem Ausbruch zu rechnen.

Tiergesundheitsstrategie 2010+

Der intensive internationale Tier- und Warenverkehr und die veränderten klimatischen Bedingungen stellen auch die Schweiz vor neue Herausforderungen. Auch wenn die Schweiz heute den Status „MKS-frei“ innehat -Tierseuchen, wie die Maul- und Klauenseuche, können jederzeit zurückkehren. Deshalb soll der Bund seine Führungsrolle und sein Engagement insbesondere in der Prävention, der Früherkennung und der Krisenvorsorge verstärken.

Krisenvorsorge als Pfeiler der Tiergesundheitsstrategie 2010 +

Für den Veterinärdienst Schweiz stellt der Ausbruch einer hochansteckenden Tierseuche einen Notfall dar, in dem alle Beteiligten stark gefordert sind. Da Tierseuchen unerwartet und plötzlich auftreten können, ist eine gezielte Vorbereitung auf solche Situationen sehr wichtig. Die sofortige Einsatzbereitschaft von entsprechend geschulten Personen, klar zugeordnete Verantwortlichkeiten im Handlungsablauf, das Vorhandensein von genügend Material und entsprechende diagnostische Möglichkeiten sind unabdingbare Voraussetzungen, damit die Ausbreitung einer Tierseuche verhindert und die Bekämpfung rasch erfolgen kann. Zu einer guten Krisenvorbereitung gehört auch die Evaluation von verschiedenen Bekämpfungsstrategien, wie die Beurteilung von Impfstrategien als Präventiv- oder aber als Bekämpfungsmassnahme. In einer solchen Notfallsituation ist die Kommunikation mit der Bevölkerung und den betroffenen Kreisen ein wichtiges Element, um den Informationsfluss aufrecht zu erhalten und Verunsicherungen in der Bevölkerung entgegenzuwirken.

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