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Rinderpraxis: Leberegelparadies Ostfriesland

Hannover (aho) – Ostfriesische Milchviehbetriebe sind sehr häufig vom Großen Leberegel befallen. Das belegt eine Studie, die Wissenschaftler vom Institut für Parasitologie der Tierärztliche Hochschule Hannover durchgeführt haben. Dazu wurden 2008 und 2010 zwischen 689 und 1009 Tankmilchproben aus den Monaten Januar, September und November mittels E/S-ELISA untersucht, um Antikörper gegen den großen Leberegel nachzuweisen. Im Jahr 2008 betrug die Prävalenz im Januar 49,1%, stieg im September auf 57,1% und verringerte sich im November auf 54%. In 2010 sanken die Prävalenzen geringfügig auf 45,1% im Januar, 49,5% im September und 48,6% im November. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Fasziolose in Ostfriesland weit verbreitet ist. Dies ist einerseits auf die Küstennähe bzw. geographische Verhältnisse zurückzuführen und beruht andererseits auf der vorwiegenden Weidehaltung von Milchkühen. Die beobachtete höhere Seroprävalenz im September im Vergleich zu Januar resultiert aller Wahrscheinlichkeit nach aus neu erworbenen Infektionen während der Weidesaison, während die etwas geringeren Prävalenzraten im November durch bereits wieder absinkende Antikörpertiter nach der Aufstallung erklärt werden können. Ob der im Jahr 2010 beobachtete Trend eines leichten Absinkens der Fasciola-Prävalenz anhält, soll eine erneute, für das Jahr 2012 geplante Studie zeigen.

B. Kuerpick, Th. Schnieder, Ch. Strube
Prävalenz von Fasciola hepatica bei Milchviehherden in Ostfriesland
Tagung der DVG-Fachgruppe Parasitologie und parasitäre Krankheiten, 4.–6. Juli 2011 in Berlin
Tierärztliche Praxis Großtiere 2011 39 3: A13-A16

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