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Niederlande: Mehr als acht Prozent der Schlachtschweine mit Clostridium difficile

Utrecht/Leiden (aho) – Der Erreger Clostridium difficile ist seit vielen Jahren bei Humanmedizinern gefürchtet, da er bei Menschen schwerste Darminfektionen auslösen kann. Niederländische Wissenschaftler der Universitäten von Utrecht und Leiden haben jetzt untersucht, ob und in welchem Umfang Clostridium difficile bei niederländischen Schlachtschweinen vorkommt. Dabei werteten sie die Ergebnisse von Kotproben von 677 Schlachtschweinen von 52 Farmen aus. Der Erreger konnte bei 8.6% (58/677) der Schweine nachgewiesen werden.

Die Bestandsgröße und andere Managementfaktoren hatten keinen Einfluss auf die Häufigkeit der Vorkommens der Clostridien. Bio-Schweine waren genau so häufig betroffen wie konventionell aufgezogene Tiere (1).

In den USA ist C. difficile mittlerweile der bedeutendste Auslöser für Ferkelfrühdurchfälle. Seit 2007 wird er auch in den Niederlanden immer häufiger bei Ferkeln isoliert. Die Wissenschaftler machen ähnlich wie in der Humanmedizin einen häufigen Antibiotikaeinsatz für die Verbreitung der Clostridien verantwortlich. Ein massiver Antibiotikaeinsatz kann die Darmflora derartig stören, dass sich antibiotikaresistente Keime explosionsartig vermehren. Kommerzielle Impfstoffe gegen Clostridium difficile und seine Toxine stehen für Schweine nicht zur Verfügung.

(1) E.C. Keessena, A.J. van den Berkta, N.H. Haasjesa, C. Hermanusb, E.J. Kuijperb, L.J.A. Lipmana
The relation between farm specific factors and prevalence of Clostridium difficile in slaughter pigs
Veterinary Microbiology, In Press, Corrected Proof
doi:10.1016/j.vetmic.2011.06.032

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