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Strukturwandel: Viele niedersächsische Höfe ohne Nachfolger; größere Betriebe mit Zukunft

[Grasmahd mit Sense; Thüringer Wald, Anfang 1940er Jahre]

Oldenburg (aho) – Noch immer träumen viele gesellschaftliche Gruppen in Deutschland von einem Weltbild mit einer „klein-strukturierten bäuerlichen Landwirtschaft“. Die Realität hingegen ist ernüchternd. Immer mehr Landwirte laufen diesem Weltbild davon. Auch in Niedersachsen hält der Strukturwandel in der Landwirtschaft unvermindert an. Bei nahezu zwei Dritteln der 26.000 als Einzelunternehmen geführten niedersächsischen Betriebe mit einem Betriebsleiter über 45 Jahren ist die Hofnachfolge ungeklärt, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung. Wie die Landwirtschaftszählung 2010 des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie belegt, können von den rund 16.000 niedersächsischen Haupterwerbsbetrieben nur 6.000 sicher mit einer Hofnachfolge rechnen.

Bei den Nebenerwerbsbetrieben sieht es noch ungünstiger aus: Von knapp 10.000 Betriebsleitern wissen heute nur knapp 2.000, wer den Betrieb später übernehmen wird. Statistisch ist der typische Hofnachfolger auf den größeren Betrieben männlich, 15 bis 35 Jahre alt, hat überwiegend eine landwirtschaftliche Ausbildung und arbeitet bereits gelegentlich oder ständig mit auf dem Hof.

Die Sicherheit bei der Hofnachfolge wächst mit zunehmender Betriebsgröße. Während bei den niedersächsischen Haupterwerbsbetrieben mit weniger als 50 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche lediglich bei 23 Prozent die Hofnachfolge gesichert erscheint, ist dies bei den über 50 Hektar großen Betrieben immerhin zu 47 Prozent der Fall. In diesen Betrieben wird noch am ehesten ein Einkommen erwirtschaftet, das ein bis zwei Familien ernährt.

Vergleicht man die Nachfolgesituation bei unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Ausrichtungen, so ergibt sich für Veredelungsbetriebe im Haupterwerb die günstigste Voraussetzung für eine spätere Betriebsübergabe. Hier hat jeder zweite Betriebsleiter einen Nachfolger, während dies in den Bereichen Ackerbau, Gartenbau und Futterbau nur für jeden dritten Betriebsinhaber gilt.

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