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Antibiotikaeinsatz in der Geflügelmast: Rechtliche Bestimmungen in Schleswig-Holstein eingehalten

Kiel (PM) – In Schleswig-Holstein werden die rechtlichen Vorschriften für den Antibiotikaeinsatz bei Mastgeflügel eingehalten. Das teilt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume nach Auswertung aktueller Untersuchungsergebnisse heute (16. November) mit.

So finden nach Ministeriumsangaben regelmäßige Untersuchungen von Masthähnchen und Tränkewasser in den Beständen statt, bei denen auf generell verbotene Antibiotika und Masthilfsmittel untersucht werde. Von den 2011 bisher 23 eingegangenen Proben aus Masthähnchenbetrieben werden 14 auf Rückstände von Antibiotika getestet. Neun Proben wurden bereits fertig analysiert, wobei in keiner Probe solche Wirkstoffe nachgewiesen wurden. Fünf Proben seien noch in Arbeit.
Weitere neun Proben werden zudem auf Rückstände von illegalen Masthilfsmitteln getestet. Hiervon wurden fünf Proben bereits analysiert, und in keiner Probe wurden solche Wirkstoffe nachgewiesen. Vier Proben sind noch in Arbeit.
Weiterhin teilte das Landwirtschaftsministerium mit, dass in diesem Jahr zehn Haltungsbetriebe arzneimittelrechtlich kontrolliert worden seien. Dabei gab es keine gravierenden Mängel, es wurden keine Strafverfahren eingeleitet.
Da es in Schleswig-Holstein keine nennenswerten Schlachtbetriebe für Masthähnchen gibt, sind im Nationalen Rückstandskontrollplan auch keine Schlachtbetriebsproben für Masthähnchen vorgesehen. Rückstandsbefunde aus anderen Bundesländern von Schlachthähnchen aus Schleswig-Holstein sind in den letzten Jahren sehr selten, im laufenden Jahr 2011 nach aktueller Kenntnis gar nicht vorgekommen.

Das Landwirtschaftsministerium weist darauf hin, dass diese Untersuchungsresultate, bei denen es in erster Linie um den Nachweis von Antibiotikarückständen geht, keinen Vergleich mit der in Nordrhein-Westfalen unlängst durchgeführten Studie zulassen. Dort sei es allgemein um den Einsatz von Antibiotika während der Mast gegangen, was nicht zwangsläufig auf das Vorhandensein von Rückständen auch im Fleisch schließen lasse.

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