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Latente Bedrohung: Hessen übt einen angenommenen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche

Wiesbaden (aho) – Die Maul- und Klauenseuche (MKS) richtet immer noch weltweit massive Schäden in Klauentierbeständen (Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine) an. Aktuell sind Ausbrüche im Gaza-Streifen, Ägypten und Asien zu verzeichnen. Für die Türkei muss angenommen werden, dass das Virus dort endemisch vorkommt.

Da das Virus sehr widerstandsfähig ist, kann es jederzeit durch Lebensmittel-, Waren- und Personenverkehr nach Europa gelangen. Die Folgen wären für die gesamte Wirtschaft Deutschland ein Desaster. Nicht auszudenken, wenn eine Autobahn wegen eines naheliegenden Seuchenausbruchs für Wochen gesperrt werden müsste.

Das Land Hessen will vor dem Hintergrund dieser latenten Bedrohung im September diesen Jahres eine landesweite MKS-Übung durchführen. Die Übung besteht aus zwei Teilen. Für alle Ämtern für Veterinärwesen und Verbraucherschutz mit Ausnahme der unten namentlich aufgeführten, praktisch übenden Ämter für Veterinärwesen und Verbraucherschutz , wird am 19./20. September eine Stabsrahmenübung in Echtzeit stattfinden. Im Rahmen dieser Übung werden online Aufgaben durch die Übungsleitung verschickt, die durch die Ämtern für Veterinärwesen und Verbraucherschutz am Tag des Eingangs abgearbeitet werden sollen.

Für folgende Ämtern für Veterinärwesen und Verbraucherschutz ist die Durchführung einer praktischen Übung in Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren, dem THW oder sonstigen Beteiligten am 21./22. September mit folgenden Schwerpunkten vorgesehen:

1. Landkreis Kassel und Stadt Kassel: Schwerpunkt Einrichtung eines Sperrbezirks mit
Ausweisung eines Fahrzeugdesinfektionsortes einschließlich des Aufbaus von
Fahrzeugschleusen und Reglementierung des Fahrzeugverkehrs im Sperrbezirk.

2. Landkreis Gießen und Lahn-Dill-Kreis: Schwerpunkt Reinigung und Desinfektion eines
Seuchenbetriebes

3. Hochtaunuskreis und Kreis Limburg-Weilburg: Schwerpunkt Schätzen, Töten und Organisation
der Tierkörperbeseitigung in Seuchenbetrieben

Ferner wird voraussichtlich im Zeitraum der KW 39/40 eine separate Übung an der
Grenzkontrollstelle am Flughafen Frankfurt stattfinden.

Anmerkung aus der Redaktion: Man kann nur hoffen, dass im Seuchenfall ausreichend Tierärzte zur Verfügung stehen, die sich mit Rindern, Schafen, Ziegen und Schweine auskennen und zur Seuchenbekämpfung eingesetzt werden können. Es steht zu befürchten, dann immer weniger junge Tierärztinnen und Tierärzte gewillt sind, in die Großtierpraxis zu gehen.

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