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Botulismus: Frau Dr. Happach-Kasan (MdB) fordert umfassende Forschung

Berlin (aho) – Die Sendung Fakt vom Dienstag den 14.08.2012 hat im Beitrag „Umstrittenes Herbizid verbreiteter als angenommen“ das Problem der insbesondere in Norddeutschland auftretenden multifaktoriellen Rindererkrankung aufgegriffen. Die Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik nimmt hierzu Stellung:

Die betroffenen Milchviehbetriebe sind durch das Auftreten der Krankheit in ihren Beständen in ihrer Existenz gefährdet. Die Tiere verenden elendig. Nur eine umfassende Erforschung des Krankheitsgeschehens bietet die Chance, die Ursachen festzustellen, daraus Maßnahmen zur Vorbeugung zu entwickeln, um das Auftreten der Krankheit zu vermeiden und Heilungsansätze zu erarbeiten.

Das Bundesforschungsministerium hat in den Jahren 2007 bis 2010 den Forschungsverbund Botulinum mit 3 Millionen Euro gefördert, der die Aufgabe hatte, die Ursachen der Erkrankung zu erforschen. Es ist dabei nicht gelungen, Kriterien zu definieren, mit denen betroffene von nicht betroffenen Betrieben unterschieden werden können.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat daher ein neues Forschungsprojekt mit einem Fördervolumen von 2,2 Millionen Euro in Auftrag gegeben, in dem die Bedeutung von Clostridium botulinum bei chronischen Krankheitsgeschehen in Milchviehbetrieben untersucht wird. Auftragnehmer dieses Projekts sind die Tierärztliche Hochschule Hannover und das Friedrich-Löffler-Institut, eine Einrichtung der Ressortforschung des Ministeriums.

Zu ergänzen ist, dass dieses multifaktorielle Krankheitsgeschehen nur bei Betrieben in Deutschland beschrieben wurde, nicht jedoch im benachbarten Ausland. Der Wirkstoff Glyphosat wird weltweit eingesetzt. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass er nur in Deutschland eine Erkrankung von Rindern bewirken soll und in anderen Ländern nicht.

Prof. Don Huber ist seit 2006 emeritiert. Seine Forschungsergebnisse zu Glyphosat sind bisher nicht bestätigt worden. Es ist nicht bekannt, ob niemand versucht hat, sie zu bestätigen, oder ob sie eine so geringe Bedeutung haben.

Nach der EU-Gefahrstoffkennzeichnung wird Glyphosat als reizend und umweltgefährdend beschrieben. Deshalb gibt es Vorschriften zur bestimmungsgemäßen Anwendung: Insbesondere der Gewässerschutz muss verbessert werden. Doch zum Vergleich: Methanol, Jahresproduktion 45 Millionen Tonnen, das auch natürlich in Früchten vorkommt und bei der Bier- und Weinherstellung in ungefährlichen Mengen entsteht, wird nach der EU-Gefahrstoffkennzeichnung als giftig bewertet.

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