animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

Mangelhaft: Experten beleuchten „Grüne Qualzuchtstudie“ kritisch; decken Fehler auf

schwein_maulBonn/Berlin (aho) – Die in der Endphase des Bundestagswahlkampfes von Bündnis 90 / Die Grünen veröffentlichte Studie mit dem Titel „Qualzucht bei Nutztieren – Probleme & Lösungen“ wurde Mitte des Monats von den Medien begierig aufgenommen. Schien doch ein veritabler Professor nahezu alle von der Partei angeprangerten Missstände in der Massentierhaltung zu bestätigen.

Die Studie wurde von Prof. Dr. agr. habil. Bernhard Hörning vom Fachgebiet Ökologische Tierhaltung der Hochschule Eberswalde im Auftrag von Bündnis 90 / Die Grünen erstellt. Dem Autoren aber fehlen nach Meinung der der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DgfZ) offenbar wichtige Grundlagen der Tierzucht und Genetik. „In der internationalen Literatur der Tierzucht und Genetik ist er nicht ausgewiesen“, bemängelt die DgfZ in einer Medieninformation. Dement­sprechend weist die Arbeit gravierende Fehler und Schwächen auf, die in einer Stellungnahmen exemplarisch genannt werden.

Die DGfZ kommt zu dem Schluss, dass die Studie von Prof. Hörning bei weitem nicht die Qualitätsanforderungen erfüllt, die für eine seriöse Bearbeitung dieses komplexen Themas notwendig sind. Es wird offensichtlich versucht, die konventionelle gegen ökologische Landwirtschaft auszuspielen, bzw. „kleine“ Tierrassen „besser“ als große Rassen darzustellen, so die DgfZ. Wissenschaftliche Beweise für die Richtigkeit der gemachten Empfehlungen bzw. für die breite Umsetzbarkeit fehlen völlig, so die wissenschaftliche Vereinigung weiter. Teilweise werden aufgrund mangelnder Sachkenntnis falsche Aussagen (z.B. Genomische Selektion) gemacht. Insgesamt handelt es sich nach Meinung der DgfZ also um ein mit schweren Mängeln behaftetes Papier, das essentielle Teile einer seriösen wissenschaftlichen Ausarbeitung vermissen lässt und nicht die Grundlage für agrarpolitische Weichenstellungen liefern sollte.

Die Stellungnahme der der DgfZ finden Sie hier

Als weitere Information zum Thema empfiehlt die DgfZ die kürzlich publizierte und von Prof. Hörning (Zitat 20) zitierte Stellungnahme der Arbeitsgruppe Ökonomie und Tiergesundheit der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) zum Thema „Tierzucht im Spannungsfeld von Leistung und Tiergesundheit – interdisziplinäre Betrachtungen am Beispiel der Rinderzucht“, die mit Wissenschaftlern aus den Bereichen der Tierzucht, Veterinärmedizin und Vertretern der Praxis entstanden ist. In dieser Stellungnahme werden die Entwicklungen und Trends der Nutzungsdauer des Rindes sowie Handlungsempfehlungen und Forschungsbedarf zur weiteren Optimierung aufgezeigt.

zellzahl-zu-hoch
Weitere Informationen hier!

Reply to “Mangelhaft: Experten beleuchten „Grüne Qualzuchtstudie“ kritisch; decken Fehler auf”

Suche



Datenschutzerklärung

TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

Antibiotikaverbräuche in Human- und Veterinärmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt für Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

Antibiotikaverbräuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befürchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurückgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, Geflügel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte Beiträge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.