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Niederlande: Erneut Freilandhennen mit Vogelgrippe

freilandhuehner_LK_ViersenDen Haag/Bruchem (aho) – Bei 10.000 Legehennen einer Freilandhaltung in der niederländischen Gemeinde Bruchem (Gelderland) wurde ein H5-Vogelgrppevirus niedriger Pathogenität festgestellt. Wie das Agrarministerium in Den Haag mitteilte, wird der Betrieb geräumt. Im Unfeld des betroffenen Betriebes liegen acht weitere Geflügelhaltungen, die jetzt untersucht und beobachtet werden.

In den Niederlanden kommt es immer wieder zu Vogelgrippeausbrüchen in Freilandbetrieben. Da die Quarantänemaßnahmen, Verbringungs- und Exportverbote auch umliegende Geflügelbetriebe betreffen, stehen die niederländischen Freilandhalter in der Kritik der Geflügelhalter, die ihre Tiere im Stall vor dem Kontakt zu Wildvögeln schützen.

Auch in Deutschland wurde kurzlich ein H5-Influenzavirus bei Freilandhennen festgestellt. Betroffen war ein Betrieb mit 38.000 Hennen im Landkreis Grafschaft Bentheim in der Samtgemeinde Emlichheim.

  

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2 Comments, Comment or Ping

  1. E. Petras

    Harmlose Vogelgrippeviren schaden den Tieren kaum und den Menschen überhaupt nicht, weil sie nicht übertragbar sind.

    Es gibt keinen Grund, dann jedesmal den ganzen Bestand grausam zu keulen! Die übliche Vergasung mti CO2 ist extrem grausam und auert oft lange, besonders wenn – wie z. T. geschen! – Ställe geflutet werden, di edann nciht ganz dicht sind. CO2 ist ein Reizgas in höherer Konzentration, die Tiere haben grausame Erstickungszustände.

    Warum tut man das überhaupt?
    Man will angeblich verhindern, dass das Virus mutiert. Die Mutation von Viren und Bakterien wird aber vor allem in solchen Betrieben stark gefördert, die ihre Tiere in Masse und in großer Enge halten. Dort können Viren schnell von einem Tier zum anderen überspringen.

    In Freilandhaltung dagegen können Tieren einander ausweichen, die Mutationsgefahr ist hier viel geringer.

    Es würde daher genügen, die Tiere unter Quarantäne zu stellen bis sie wieder gesund sind. Grippeviren sind bei Schweinen so verbreitet, dass lt. FLI ca 91% in einem Jahr Antikörper aufwiesen. Wenn man Tiere in intensiven Geflügelhaltungen untersucht, findet man ebenfalls viele Grippeviren – hier wird aber leider viel zu selten untersucht!

    In intensiver Schweine- und Geflügelhaltung können diese Viren und im Übrigen auch die gefährlichen MRSA munter mutieren – ganz ohne das Zutun der Freilandhalter. auch das Verbringen geimpfter zugekaufter Tiere aus dem Ausland ist eine Gefahr, da impfviren weitergegeben werden können.

    Freilandhaltungen mit ungefährlichen Viren sollte man dagegen endlich einfach in Ruhe lassen und die Keulungen bei gering pathogenen Viren endlich abschaffen – denn diese Viren schaden weder Mensch noch Tier! Eine Mutation würde lange dauern. Es reicht daher, nach der Ausstallung gründlich zu desinfizieren und zu lüften.

    Dafür sollte sich unser Landwirtschaftsminister auch auf internationaler Ebene einsetzen!

    Im Übrigen sollten 20.000er Ställe nicht länger als Freilandhaltungen bezeichnet werden – jeder Insider weiß, dass dort nur ein Teil der Tiere ins Freie gelangt.

  2. Die Verordnung zum Umgang mit niedrig-pathogenen Geflügelpest-Viren finde ich skandalös. Selbst wenn diese Viren durch Zufallsbefund bei gesunden Tieren mit robustem Immunsystem gefunden werden, wird unbarmherzig der Keul- und Sperrbezirks-Apparatschik in Gang gesetzt, obwohl die langjährige Erfahrung zeigt, dass die Erreger normalerweise binnen einiger Tage wieder aus dem Bestand verschwinden. Warum nicht einfach abwarten? Dient der Umgang mit harmlosen Viren der Entmutigung von Freilandhaltern, um diese Konkurrenz den Stallhaltern aus dem Weg zu schaffen? Dienen sie der Marktbereinigung bei Überproduktion? Was diese These anbelangt, müsste langsam jedem klar sein, dass es keinen Zweck hat, auf den Export der Massenware Tierprodukt zu setzen – genormte Industrieställe samt lebendem Füllgut kann jedes Land in die Landschaft stellen – und immer mehr tun das auch und nutzen eine Ausrede, warum sie auf unsere Fleischprodukte verzichten können. Deutschland und die anderen europäischen Länder täten ihrer Bevölkerung und den Bauern einen großen Gefallen, wenn sie auf Regionalität mit hoher Qualität setzen würden: Gesunde Tiere in artgerechter Auslaufhaltung in sozial verträglichen Beständen, und zwar Flächengebunden. Doch die Politiker scheinen mit Scheuklappen den Weg entlang zu trotten, den die Agrar-Industrie vorgibt. Es wird nicht gut enden.

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