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H5N8-Influenzavirus bei wildlebenden Pfeifschwänen in Japan festgestellt

Pfeifschwaene[Foto: Mdf] Kyōto/Paris (aho) – Wissenschaftler der Sangyō-Universität in Kyōto (Japan) haben in der Präfektur Shimane bei der Untersuchung von Kotproben von wildlebenden Pfeifschwänen (Cygnus columbianus) ein hochpathogenes H5N8-Influenzavirus nachgewiesen. Hierzu informiert aktuell das Internationale Tierseuchenamt in Paris. Kranke Schwäne wurden nicht gefunden.

In Deutschland wurde kürzlich ein Putenmastbestand in Mecklenburg-Vorpommern wegen eines H5N8-Virus geräumt.

5 Comments, Comment or Ping

  1. Schwäne suchen ihre Nahrung auch auf Feldern, auf welchen Gülle oder Geflügelkot ausgebracht wird. somit ist es nicht verwunderlich, dass früher oder später Schwäne gefunden werden, die da Virus in irgendeiner Form aufweisen.

    Dies bedeutet aber nicht, dass sich diese nun stracks auf den Weg nach Deutschland machen und sich – schwierig ob der Körpergröße – durch den Lüftungsschacht in geschlossene Geflügelställe quetschen! Zudem hätte auf dem sehr langen Weg irgendwo ein ähnliches Virus auftauchen müssen.

    Die Tatsache, dass immer wieder geschlossene Ställe von allerlei Formen der Geflügelgrippe betroffen sind, lässt auf andere Vektoren schließen. Sie zeigt aber vor allem eines:

    Ställe schützen vor Vogelgrippe nicht!

  2. Gast

    Sie wiederholen sich, dann wiederhole ich mich auch.
    Ställe schützen nicht 100%ig gegen eine Influenza-Infektion, aber Freilandhaltungen sind wesentlich gefährdeter, auch wenn sie das nicht hören wollen. Letztlich ist es auch egal, woher das Virus kommt. Fakt ist, dass es Geflügelhaltungen gefährdet, und das man die Einschleppung und Verbreitung verhindern muss, aus Rücksicht auf die menschliche und tierische Gesundheit. Wie sie hoffentlich wissen, gibt es bisher leider keine Impfstoffe, die großflächig ohne gravierende Probleme eingesetzt werden können.
    Die idyllische Freilandhaltung von Geflügel gibt es so nicht, wie sie das gerne hätten. Die Freilandhalter haben mit allerlei Problemen zu kämpfen. Die Aufstallungspflicht ist nur eines davon. Denken sie mal darüber nach, warum die Landwirte mitte des letzten Jahrhunderts angefangen haben, bestimmte Tierarten in Ställen ohne Auslauf zu halten. Das hatte ja seine Gründe, die jetzt auch noch gelten.

  3. Bei der Freilandhaltung können sich Tiere zwar leichter infizieren, sie überleben die Krankheit aber auch besser. Die Panik um die Vogelgrippe ist ja insbesondere eine Panik der Massentierhalter, deren Bestände per se krankheitsanfällig sind.
    @gast, Landwirte habe die Tiere nicht aus Seuchengründen in Ställe ohne Auslauf gesperrt, sondern um den Ertrag zu steigern, bis zur Perversion der Massentierhaltung, die wir gegenwärtig erleben, inklussive der Krankheitsanfälligkeit gegen gewöhnliche Grippeerreger.

  4. Frau Petras, wie wahr, wahrscheinlicher ist die These, dass sich das Virus über die Luft verbreitet. Unterschiedlich hohe Bakterienkonzentration in der Atmosphäre und deren Weitstreckentransport, sind keine neue Erkenntnis. Genauso wahrscheinlich ist, dass Viren über lange Strecken einen Lufttransport überleben. – Vielleicht sogar im Huckepack auf, bzw. in den Bakterien.

  5. Petras

    Antwort an „Gast“: Es ist aber eine Tatsache, dass die hoch pathogene Variante HPAIV H5N8 in Europa bei Nutzgeflügel ausschließlich in großen Stallanlagen auftraT – und zwar zehnmal!

    Wenn das Virus gar nicht in Freilandhaltung auftaucht, bei Wildvögeln nur extrem selten gefunden wird, meist sogar mit wackeligem Nachweis – trotz intensiver Beprobung, man bezieht ja die ganze Jägerschaft mit ein, dann ist es extrem unsinnig, die gesunden Freilandtiere nun in Ställe zu sperren, wo sie auch ohne Grippe krank werden, denn die sind es nicht gewohnt und picken und hacken einander! Es ist dann auch zu spät, ihnen noch die Schnäbel zu kürzen – ein sehr schmerzhafter Akt, der leider in der Intensivmast gängige Praxis – und auch bei Tierärzten lt. BTK sehr umstritten ist!

    Nein, die Stallhaltung ist keine Alternative, denn gerade unter Bedingungen von Enge, Stress und großen Herden, die den Viren einen schnellen Wirt-Wechsel ermöglichen können sich Viren leichter und schneller zu höher pathogenen, also gefährlicheren Formen entwickeln!

    Zudem kommen auch resistente Bakterien dort wesentlich häufiger vor, ihre Häufigkeit korreliert mit der Bestandsgroße und der Haltungsform.

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