animal-health-online®
Redaktion Grosstiere

Zwischenablage01 powered by ...
T O P N E W S ►

Anträge ab 1. Juli: Pro Ringelschwanz 16,50 Euro; 1,70 Euro für unbehandelte Hennenschnäbel

huhnHannover (aho) – Niedersachsen stellt 28 Mio. € für Tierwohl-Programme bereit. Das Geld erhalten Landwirte, die bei Legehennen auf die Schnabelbehandlung und Ferkel mit ungekürzten Schwänzen zur Mast aufstallen. Die Förderung ist auf 6.000 Legehennen und 1.000 Mastschweine pro Durchgang begrenzt.

Für die Legehennen werden bestimmte Haltungsbedingungen vorgegeben, die zu einer Verbesserung des Tierwohls beitragen sollen: mehr Platz, bessere Ausgestaltung des Stalles, gute Fütterung, Beschäftigungsmaterial sowie Nester und Sitzstangen. Zudem dürfen in den Ställen nur Tiere gehalten werden, bei denen keine Schnabelbehandlung vorgenommen wurde. Förderfähig sind Kosten, die dem Antragsteller durch die Einhaltung dieser über dem gesetzlichen Standard liegenden Haltungsbedingungen und für die erforderliche intensivere Tierbetreuung entstehen. Der Förderbetrag beträgt rund 1,70 Euro pro Henne.

Die Ringelschwanz-Prämie wird jedoch nur an Landwirte ausgezahlt, die ein überzeugendes Konzept für den angemeldeten Bestand vorweisen, bei dem zudem zu jeder Zeit mindestens 70 Prozent der Tiere mit einem intakten Ringelschwanz ausgestattet sind. Intakt ist ein Ringelschwanz immer dann, wenn er unversehrt ist. Die gleichzeitige Haltung von kupierten und unkupierten Tieren in einer Gruppe ist nicht erlaubt. Betrieben, die neu anfangen, wird empfohlen, zunächst mit 200 intensiv betreuten Tieren zu starten und die Maßnahme dann schrittweise auszuweiten. So soll ein selbstlernendes System mit guter Betreuung entstehen. „Um die besondere Bedeutung der „guten Kinderstube“ zu berücksichtigen, müsse die Aufzucht der Ferkel im Betrieb des Antragstellers erfolgen, oder er müsse eine feste Lieferbeziehung zum Ferkelaufzuchtbetrieb nachweisen. Eine Förderung kann nur dann erfolgen, wenn dieser Betrieb an einer vom Agrarministerium Hannover anerkannten Beratung zum Tierwohl in der Ferkelaufzucht teilgenommen hat.
Hinzu kommt: Der Antragsteller muss aus einer Liste mit spezifischen Kriterien zur Verbesserung des Tierwohls unterschiedlich stark gewichtete Punkte auswählen, die er in seinem Haltungssystem bereits erfüllt oder definitiv umsetzen wird. Erfahrung mit der Haltung von Schweinen mit unkupierten Schwänzen, ein über der gesetzlichen Norm liegendes Platzangebot, Beschäftigungsmaterial und die Beschränkung der Tierzahl auf zunächst kleine Gruppen sind die am höchsten bewerteten Kriterien. Nur Landwirte, die hier eine Mindestpunktzahl erreichen, können an der Maßnahme teilnehmen. Sowohl für Ferkelerzeuger als auch für Mäster ist die Teilnahme an einer Schulung verpflichtend. Auch die wissenschaftliche Betreuung wird sichergestellt.

Lesen Sie auch:

Reply to “Anträge ab 1. Juli: Pro Ringelschwanz 16,50 Euro; 1,70 Euro für unbehandelte Hennenschnäbel”

Suche



Datenschutzerklärung

TOPIC®-Klauen-Emulsion und Gel: Bei Mortellaro Präparate ohne Wartezeit einsetzen! DSC_0014

Die Folgen der kastrationslosen Ebermast: Ungenießbares Eberfleisch stört das Vertrauen der Verbraucher

Fragen und Antworten zur 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes.

Antibiotikaverbräuche in Human- und Veterinärmedizin: Was ist viel & Und wer verbraucht "viel"?



logo-rathjens

Topic-Logo

tierbestand12-13

Penisbeißen in der Ebermast: ... sofort rausnehmen, sonst ist da die Hölle los! Penis_Zeller_Beringer_02

Das arttypische Verhalten der Eber sorgt für Unruhe in der Ebermast.



Bis zu 1 % ungenießbare Stinker: 24.000.000 kg Schweinefleisch in die Tonne?

Antibiotikaverbräuche in der Tierhaltung: Genau hinschauen lohnt sich

Tunnelblick: Stinkefleisch ist nicht das einzige Problem der Ebermast

Eberfleisch mit Geschlechtsgeruch: "Ich befürchte, dass der Fleischkonsum schleichend zurückgeht"


gesundheit

Interaktive Tierseuchenkarte




Isofluran-Gasnarkose
Ferkelkastration, Ebermast, Eberimpfung
Verbraucherschutz: Paratuberkulose & Morbus crohn
Toxoplasmose bei Schweinen, Geflügel und Menschen
Botulismus
Morbus Crohn durch Mykobakterien: Ein Verdacht wird zur Gewissheit
Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

Zoonosen



Beliebte Beiträge



Morbus Crohn & ParaTb



Prof. Borody im Interview bei YouTube.