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SELEGGT: Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei per endokrinologischem Test

Leipzig (aho) – Heute stellten Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, Professor Dr. Almuth Einspanier von der Universität Leipzig und Dr. Ludger Breloh von der REWE Group erstmals in einer Brüterei im Landkreis Oldenburg (Großenkneten) der breiten Öffentlichkeit das endokrinologische Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei vor. Dabei wird dem Ei mittels einer feinen Injektionsnadel dem befruchteten Brutei eine minimale Menge der Allantoisflüssigkeit – embryonaler Harn – am 8. bis 10. Bruttag – entnommen. Anhand dieser Probe kann mit einem Marker das Geschlecht des künftigen Kükens bestimmt werden kann.

In aktuellen Versuchsreihen mit dem ersten Prototypen liegt die Genauigkeit der Bestimmung des Geschlechts bereits sehr hoch und erreicht mindestens die in der Praxis geforderten 95 Prozent. Das endokrinologische Verfahren hat somit das Potenzial, in den nächsten Jahren die Praxis des Tötens von männlichen Legehennenküken zu überwinden. Jedoch ist es noch ein weiter Weg bis zur Praxisreife: Die größte Hürde darin besteht, die Arbeitsgeschwindigkeit und den Beprobungserfolg des Prototypen zu erhöhen, der ursprünglich vom Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme (IMMS), Illmenau, mitentwickelt wurde. Aktuell können nur einige Eier pro Stunde untersucht werden. Bei 100 Millionen Eiern, die in Deutschland pro Jahr bestimmt werden müssten, ist das zu langsam. Deswegen hat die REWE Group, die bereits Bruderhahn-Projekte unterstützt, gemeinsam mit einem holländischen Technologie-Unternehmen das Joint Venture SELEGGT mit Sitz in Köln gegründet.

Hintergrund:

Pro Jahr werden allein in Deutschland rund 45 Millionen männliche Küken der Legehennenrassen getötet, weil sie keine Eier legen und es unwirtschaftlich ist, die Tiere zu mästen. Einige der sogenannten Bruderhähne werden derzeit jedoch im Rahmen von Pilotprojekten aufgezogen. Dies erscheint Experten aber aktuell keine Lösung für den Massenmarkt zu sein. Umso bedeutender ist es, dass mit den Fördergeldern des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft universitäre Grundlagenforschungen finanziert werden mit dem Ziel, ein praxistaugliches Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei zu entwickeln.

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