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Impfungen sind heute Gesundheitsstandard

Innovationen bringen Tiergesundheit voran – Schwieriges Umfeld für Forschung und Entwicklung

(BfT) – Im Jahr 2017 vermeldete die Europäische Arzneimittel Agentur EMA eine Reihe innovativer Neuentwicklungen im Bereich der Tiermedizin. Zehn von insgesamt 18 neu zugelassenen Tierarzneimitteln sind Impfstoffe. Diese Zahl belegt auf beeindruckende Weise die wachsende Bedeutung vorbeugender Tiergesundheitsstrategien.

2017 sind neue Impfstoffe für alle relevanten Nutztier-Segmente auf den Markt gekommen. Besonders stark vertreten sind Produkte für die Schweinehaltung. Neue Impfstoffe stehen seit letztem Jahr zur Verfügung gegen die Erreger des Circovirus Typ 2 (PCV 2), gegen die Influenzaviren des Typs H1N1 („Schweinegrippe“) gegen PRRS Viren sowie gegen die durch Escherichia coli versurachte Ödemkrankheit. Auch gegen die Blauzungenkrankheit wurden weitere Impfstoffe zur Impfung von Rindern und Schafen zugelassen.

Impfstoffe – rund ein Drittel des Marktes

Die Bedeutung des Impfsegments spiegelt sich auch in den Umsatzzahlen der europäischen Tiergesundheitsindustrie wider. Die Umsätze für Impfstoffe liegen inzwischen mit denen der Parasitika gleich auf. Der Gesamtumsatz wird mit knapp sechs Milliarden Euro beziffert. Damit liegt der europäische Markt an zweiter Stelle hinter Nordamerika. Der Anteil der Impfstoffe an diesem Markt betrug im zurückliegenden Jahr 30 Prozent gegenüber 26 Prozent im Jahr 2011. In Deutschland machen Impfstoffe derzeit 28 Prozent des Tierarzneimittelmarktes aus.

Innovationen müssen hohe Hürden überwinden

Ohne massive Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) wären solche Erfolge nicht denkbar. Acht Prozent des Jahresumsatzes sind es durchschnittlich bei deutschen Unternehmen. Bis zur Marktreife gehen fünf bis elf Jahre ins Land. Europaweit sind im vergangenen Jahr 400 Millionen Euro in die F&E geflossen. Investitionen in F&E sind stets langfristige Entscheidungen, die verlässliche Rahmenbedingungen erfordern. Die Industrie verzeichnet jedoch ständig wachsende Anforderungen und dazu eine geringe gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber neuen Technologien.
In der Summe führt das zu einem hohen Grad an Unsicherheit. Aufklärung und Information, die Weiterentwicklung der europäischen Tierarzneimittelgesetzgebung, der Abbau administrativer Hürden sowie faktenorientierte Entscheidungen bei der Risiko/Nutzen-Bewertung sind somit die großen Herausforderungen der Zukunft.

Das Wissen um die Produkte

Die Branche muss deutlicher kommunizieren, dass Tierarzneimittel denselben hohen Standards unterliegen wie die der Humanmedizin. Dies gilt für Produkte, die im Bereich der Lebensmittelproduktion, also bei Nutztieren, zum Einsatz kommen ebenso wie bei Produkten für Hund und Katze. Im Gegensatz zur hohen Akzeptanz für die Anwendung von Tierarzneimitteln bei Hobbytieren ist das Bewusstsein, dass auch Kuh, Schwein oder Huhn Arzneimittel benötigen, um gesund zu bleiben, nur wenig ausgeprägt. Die Vorbehalte gegenüber dem Einsatz überwiegen.
Die Krankheitsvorbeuge mittels Impfungen und deren wachsende Bedeutung im Sinne des Tierschutzes, ist deshalb ein wichtiges Argument in dieser gesellschaftlichen Diskussion.

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