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Österreich: Vorarlberger Hof wegen Rinder-TBC-Verdachts gesperrt

Bregenz (aho) – In Vorarlberg (Österreich) ist aktuell ein zweiter Hof wegen des Verdachts einer Rindertuberkulose-Infektion gesperrt worden. Der betroffene Mutterkuh-Betrieb liegt in Bartholomäberg und somit in einem der bekannten Risikogebiete.

Der Verdacht war im Zuge der routinemäßigen Überprüfung der Rinderbestände in dieser Region mit dem Tbc-Hauttest aufgetreten. Die durchgeführte diagnostische Tötung des verdächtigen Rindes bestätigte den Verdacht und auch die mittlerweile vorliegende PCR-Untersuchung der Organproben.

Der Bestand musste vorläufig gesperrt werden, bis das Ergebnis der kulturellen Untersuchung auf den Tbc-Erreger abgeschlossen ist. Sollte dieses Ergebnis positiv ausfallen, bleibt der Bestand gesperrt, bis der Verdacht durch zweimalige negative Untersuchung des restlichen Tierbestandes wieder entkräftet wird.

Nach der Sperre eines Betriebes im Bregenzerwald vor etwa zwei Wochen sind somit aktuell zwei Vorarlberger Rinderbetriebe wegen des Tbc-Verdachts vorläufig gesperrt.

Die von den amtlichen Tierärzten vorgenommenen Untersuchungen von bisher ca. 5.000 Rindern in 440 Betrieben haben bis auf den erwähnten Betrieb die Tbc-Freiheit der Rinder bestätigt.
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