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Geflügelpest – Backhaus fordert offene Debatte über Impfstrategien

Schwerin (LM) – Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat heute den Antrag der Fraktionen von SPD und DIE LINKE zur „Bekämpfung der Geflügelpest im Lichte des aktuellen Seuchengeschehens“ beraten. Hintergrund sind die relativ hohen Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit. Seit September kam es im Land zu zwölf Ausbrüchen der Geflügelpest in Geflügel haltenden Betrieben. Insgesamt waren rund 280.000 Tiere betroffen, die verendet sind oder im Zuge der tierseuchenrechtlichen Maßnahmen getötet werden mussten. Hinzu kommen etwa 160 Fälle bei Wildvögeln, insbesondere bei Kranichen. Auch bundesweit zeigt sich ein dynamisches Lagebild: Das Friedrich-Loeffler-Institut meldet 175 Ausbrüche in Tierhaltungen und über 2.000 Nachweise bei Wildvögeln. Das Landeskrisenzentrum des LM ist daher seit Wochen aktiviert und arbeitet kontinuierlich mit den Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern der Landkreise und kreisfreien Städte und dem Landesuntersuchungsamt zusammen und steht im regelmäßigen Austausch mit den Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts, den anderen Bundesländern und dem Bund.

Die wirtschaftlichen Folgen des aktuellen Geflügelpestgeschehens sind erheblich. Die Tierseuchenkasse von Mecklenburg-Vorpommern geht davon aus, dass die durchschnittlichen Entschädigungszahlungen von rund 1,1 Millionen Euro pro Jahr in diesem Jahr deutlich überschritten werden. Vor diesem Hintergrund zielt der Antrag insbesondere darauf ab, für die Lage zu sensibilisieren und sich auf Bundesebene intensiver für den Einsatz wirksamer Impfstoffe einzusetzen.

Minister Backhaus betonte in der Debatte, dass die Geflügelpest eine ernste, aber beherrschbare Herausforderung darstellt. Die hohe Viruslast in der Wildvogelpopulation verdeutliche den immensen Infektionsdruck auf die Nutztierhaltungen und unterstreiche die Notwendigkeit konsequenter Biosicherheitsmaßnahmen in allen Betrieben. Zugleich verwies er auf die zentrale Verantwortung der Tierhalter, die nach EU-Tiergesundheitsrecht verpflichtet sind, Biosicherheitskonzepte umzusetzen, Tiere regelmäßig tierärztlich überprüfen zu lassen und Verdachtsfälle unverzüglich zu melden. Angesichts der aktuellen Lage sei es jedoch geboten, zusätzlich über neue Wege nachzudenken. In Mecklenburg-Vorpommern möchte Backhaus deshalb eine offene Debatte über den möglichen Einsatz von Impfungen gegen die Geflügelpest anstoßen. Impfungen seien kein Ersatz für Biosicherheit, könnten aber perspektivisch eine Ergänzung darstellen, um den Infektionsdruck zu senken und die wirtschaftliche Stabilität der Geflügelbranche zu sichern. „Angesichts der diesjährigen Zahlen müssen wir offen darüber reden, ob Impfungen künftig Teil einer abgestimmten Strategie sein sollten. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung und unter Abwägung aller Vor- und Nachteile. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Bestände zu schützen, wirtschaftliche Schäden zu begrenzen und die Geflügelwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern möglichst resilient aufzustellen“, so Backhaus.

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