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Ebermast: DLG-Symposium zu Fleischqualität, Image und Akzeptanz am 27.11.2014

Frankfurt (aho) – Die Ebermast gilt als geeignete und wirtschaftliche Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration. Um Fleischqualität, Image und Akzeptanz von Schweinefleisch auch künftig auf hohem Niveau zu sichern, muss es gelingen, die geruchlichen und geschmacklichen Beeinträchtigungen von Eberfleisch zu vermeiden. Die Herausforderungen für Fleischwirtschaft, Lebensmittelhersteller und Handel sind gewaltig. Im Rahmen des DLG-Symposiums am 27.11.2014 diskutieren hochkarätige Experten aus Wissenschaft und Praxis in Frankfurt unter verschiedenen Blickwinkeln die Problematik „Ebergeruch“ und zeigen Perspektiven auf.

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Zur Fütterung von gegen Ebergeruch geimpften Ebern

Eber nach zweiter ImpfungIden (aho) – Die betäubungslose Kastration von männlichen Ferkeln zur Vermeidung des Ebergeruchs im Schweinefleisch ist in letzter Zeit stark in die Verbraucherkritik geraten. Alternativen zu diesem Verfahren werden gesucht. Als eine Alternative bietet sich auch in Deutschland die Impfung gegen Ebergeruch (Improvac®, Zoetis) an, eine auch von Tierschutzverbänden akzeptierte Verfahrenslösung.

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Tierschutz in der dänischen Schweinehaltung soll deutlich verbessert werden

schwein_maulKopenhagen (aho) – In Dänemark hat sich eine Arbeitsgruppe von Vertretern der Regierung, von Handel, Tierschützern, Wissenschaftlern und Landwirten etabliert, die einn Aktionsplan zur deutliche Verbesserung des Tierschutzes in der dänischen Schweineproduktion auf den Weg bringen soll. Wie das Agrarministerium in Kopenhagen mitteilte, wurde zuvor eine entsprechende Vereinbarung von den Beteiligten an der Arbeitsgruppe unterzeichnet.

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Ebermast: Dänische Schweinehalter sehen klare Vorteile durch Eberimpfung

ungeimpfte Eber_520Fredericia (aho) – Auch unter dänischen Schweinehaltern wird nach Alternativen zur chirurgischen Ferkelkastration gesucht. So spricht sich jetzt die Interessenvertretung der dänischen Schweinehalter „Danske Svineproducenter“ oder „Large Danish Swine farmers“ (LADS) mit Sitz in Fredericia deutlich für die Eberimpfung mit Improvac aus. Die „Danske Svineproducenter“ verweisen auf weltweit gute Erfahrungen mit Improvac.

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Ebermast: „Stinker“ am Schlachtband sicher erkennen

schweinefleischkonsum_vg[Schweinefleischkonsum rückläufig, Quelle: Annechien ten Have Mellema, Voorzitter van de Nederlandse stuurgroep ‘Stoppen met castreren’ Het houden van beren, Presentatie 12 november 2013, Wijchen (NL) (aho) – Mit dem Ausstieg aus der Ferkelkastration muss auf Schlachthöfen künftig verstärkt auf Geschlechtsgeruch untersucht werden. Dabei kommt es darauf an,„ausgeprägten“ Geschlechtsgeruch sicher zu erkennen.

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Das aktuelle Interview: Gute Lösungen dürfen nicht blockiert werden

tierarzt_gefluegel[Gegen Krankheiten helfen oft nur Antibiotika – Faktenbasierte Entscheidungen sind gefragt]
(bft) – Die Reduktion des Antibiotikaeinsatzes, Alternativen zur betäubungslosen Kastration und die Akzeptanz von Tierarzneimittelinnovationen sind die aktuellen Themen in der Branche. Der Blickpunkt befragte dazu Dr. Martin Schneidereit, den Geschäftsführer des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. (BfT).

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Das aktuelle aho-Interview: Und plötzlich stand das Veterinäramt auf dem Hof

Schweineschlachtband_01[Schweine werden am Schlachthof streng kontrolliert!] (aho) – Die deutsche Schweineproduktion und Fleischwirtschaft steuern unausweichlich auf einen Ausstieg aus der chirurgischen Ferkelkastration im Jahr 2019 zu. Schon jetzt stehen in vielen Mastställen unkastrierte Eber. Dabei können Ebermäster unberechtigt ins Visier der Veterinärämter geraten, wie Tierarzt Thomas Nienhaus …

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Ebermast ist anspruchsvoll: Unruhestifter frühzeitig aussortieren

(aid) – In Dänemark und Frankreich steht das Thema Ferkelkastration bei Verbrauchern und im Handel nicht im Fokus. Über 90 Prozent der Landwirte kastrieren ihre Ferkel mit Schmerzmitteln. Deutschland laviert noch um die richtige Methode für die betäubungslose Kastration herum und stellt die Ebermast als eine von vielen Möglichkeiten heraus. Die Niederländer haben sich schon festgelegt und mästen ihre Schweine schon zur Hälfte als Jungeber.

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Das aktuelle aho-Interview: Beim Thema Ebermast spielt die Branche Mikado!

Thomas_Proeller_Kopf(aho) – Die deutsche Schweineproduktion und Fleischwirtschaft steuern unausweichlich auf einen Ausstieg aus der chirurgischen Ferkelkastration im Jahr 2019 zu. Länder wie Belgien, Dänemark und die Niederlande haben frühere Termine verlauten lassen. Aho geht in einem Gespräch mit dem Lebensmitteltechnologen und Fleischermeister Thomas Pröller der Frage nach, ob auf Seiten des fleischverarbeitenden Gewerbes bereits alle Hausaufgaben gemacht wurden.

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Ebermast: Mit Hormon-Leberwurst zu olympischem Gold

frau_springt(aho) – Bei der Diskussion um den Ausstieg aus der Ferkelkastration, der Ebermast und die Eberimpfung, wird gern über mögliche Reaktionen der Verbraucher auf die Eberimpfung mit Improvac spekuliert. Dabei fallen dann Formulierungen wie „Hormon-ähnliche Wirkung“ und „greift in Sexual-Hormonhaushalt ein“ (11).

Zunächst muss bemerkt werden, dass die Kastration selbst wohl …

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Belgien: Aus für Kastratenfleisch spätestens zu Beginn 2018; Narkose keine Alternative

ferkel_logo_300Brüssel (aho) – Die belgische Lebensmittelbranche und Landwirtschaft beabsichtigen bis zum Beginn des Jahres 2018 komplett aus der chirurgischen Ferkelkastration auszusteigen. Dies betrifft ausdrücklich auch die Kastration unter Allgemeinnarkose. Das bestätigte ein Sprecher des flämischen Ministerpräsidenten Kris Peeters auf Rückfrage.

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Umfrage: Mehrheit lehnt Verarbeitung von Eberfleisch grundsätzlich ab

Umfrade_fleischereiBad Wörishofen (aho/lme) – „Ist Ebermast für Sie eine Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration?“, fragte das Online-Portal des Fleischerhandwerks „Fleischerei.de“ seine Besucher. Das Ergebnis war eindeutig. Die überwiegende Mehrheit (61,7%) sprach sich grundsätzlich gegen die Verarbeitung von Eberfleisch aus. Weitere 17% wollen Eberfleisch nur dann verarbeiten, wenn Geruchsbelastungen von Fleisch und Fleischwaren mit Sicherheit auszuschließen sind.

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IKEA Belgien: Der Elch verabschiedet sich vom Kastratenfleisch

IKEABrüssel (aho) – Jetzt will auch das schwedische Möbelhaus IKEA zunächst in seinen belgischen Filialen und Restaurants auf Fleisch von chirurgisch kastrierten Schweinen verzichten. Wie das Unternehmen mitteilte, soll auch auf das Kupieren der Schwänze verzichtet und den Tieren mehr Platz und den Zugang zu Stroh gewährleistet werden. Die Umstellung soll bis August 2015 vollzogen sein. IKEA will zunächst in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten Erfahrungen sammeln und diese Erkenntnisse dann auch in anderen Ländern anwenden.

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„Wären wir vorbereitet?“: Pubertätsentwicklung und Verhaltensprobleme von Jungebern im Lichte der Wissenschaft

ungeimpfte Eber_520Wölfershausen (aho) – In Europa haben sich die „Marktbeteiligten“ auf das Jahr 2018 für den endgültigen Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration geeinigt. Ungeachtet dessen kündigten der niederländische Lebensmitteleinzelhandelsverband (CBL), der niederländische Bauernverband (LTO) und der Zentralverband der Fleischbranche (COV) den Ausstieg für 2014 an. Letztgenannte Meldung löste vielfältige Kommentierungen aus wie: „Wären wir vorbereitet?“ oder „Welch ein Tempo!“

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Hobbytier- und Veredlungssektor gleichauf: Umfeld für Innovationen im Nutztiersektor wird schwieriger

Marktzahlen_2012_TAMBremerhaven/Bonn (BfT) – Nach mehreren Jahren expansiven Wachstums des landwirtschaftlichen Veredlungssektors, insbesondere bei Schwein und Geflügel, ist es im vergangenen Jahr zu einer Stagnation gekommen. Die Geflügelproduktion verzeichnete nur noch geringe Zuwächse, der Schweinesektor wurde sogar etwas kleiner. Damit setzt sich der Trend, der sich bereits in 2011 abzeichnete, weiter fort, erläuterte der Vorsitzende des Bundesverbandes für Tiergesundheit e. V. (BfT) Jörg Hannemann während der 27. BfT-Mitgliederversammlung am 17. Mai in Bremerhaven.

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Ebermast oder Impfung freigestellt: Supermarktkette Cora verzichtet auf Fleisch von kastrierten Ebern

schweinefleisch_tray_01Brüssel (aho) – Jetzt steigt auch die Supermarktkette Cora mit ihren belgischen Filialen aus dem Verkauf von Fleisch chirurgisch kastrierter Schweine aus. Luc Janssens, Direktor von CORA erläuterte gegenüber der Presse, dass das Unternehmen die Ebermast oder die Impfung gegen Ebergeruch freistelle. Die Umstellung solle bis Ende 2013 abgeschlossen sein.

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Christel Happach-Kasan zum Tierschutz: „Für mich ist nur ein wissenschaftlich basierter Tierschutz zielführend“

_MO_3801.jpg[MdB Dr. Happach-Kasan] Berlin (aho) – Kaum eine Woche vergeht, in der nicht in den Medien über vermeintliche oder tatsächliche Tierschutzvergehen berichtet wird. Vegetarier fordern den totalen Fleischverzicht, um Tiere vor Ungemach zu schützen. Landwirte wiederum werfen Tierschützen hetzerische Kampagnen vor.

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Eberimpfung mit Improvac®: Was man dazu wissen sollte

geimpfte Eber 2 Woc nach 2.Impfung_520[Geimpfte Eber ca. zwei Wochen nach der zweiten Impfung; deutliche Hodenatrophie] (aho) – Seit 1998 wird die sogenannte „Eberimpfung“ in Australien und Neuseeland eingesetzt, um den Geschlechtsgeruch vor der Schlachtung und das arttypische Verhalten von Ebern zu unterdrücken. Ab 2005 folgten dann eine Vielzahl von Ländern Südamerikas und Asiens. Der Impfstoff Improvac® wurde im Frühjahr 2009 auch in der EU zugelassen. Danach im Jahr 2010 auch in Japan und seit März 2011 in den USA.

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Gang Bang mit Tierwohllabel: Arttypisches Eberverhalten wird zum Tierschutzproblem

(aho) – Die Ebermast wird als Königsweg für den Ausstieg aus der chirurgischen Ferkelkastration beschrieben. Einige Schlachtunternehmen vergeben auch für diese Eber in Zusammenarbeit mit Tierschützern ein „Tierwohllabel“, um dem Verbraucher den Eindruck von einer besonders tierfreundlicher Tierhaltung zu vermitteln. Das hier gezeigte Video dokumentiert in der rechten Bucht das arttypische Verhalten geschlechtsreifer unkastrierter Eber in der Endmast.

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Belgischer Bauernverband sieht Eberimpfung als wertvolle Perspektive; will Wahlfreiheit für Landwirte

Leuven (aho) – Beim Ausstieg aus der unbetäubten chirurgischen Ferkelkastration sollte sich die Branche nicht zu früh auf die Ebermast mit anschließender Geruchskontrolle am Schlachthof festlegen. Diese Meinung vertritt der Belgische Bauernverband (Boerenbond). Vielmehr sei auch die Eberimpfung (Immunokastration) eine wertvolle Alternative. Dabei müsse die Wahlfreiheit des Landwirts für die zu seinem Betrieb passende Methode im Vordergrund stehen.

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