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Beleidigend, diffamierend, herabwürdigend: PETA verletzt mit Online-Spiel Persönlichkeitsrechte

Rechterfeld (aho) – Die Tierrechts- und Vegetarierorganisation PETA muss ein Online-Spiel aus dem Netz nehmen, in dem der Wiesenhof-Seniorchef Paul-Heinz Wesjohann beleidigt, herabgewürdigt und diffamiert wird. Das hat nach Angaben von Wiesenhof das Landgericht Oldenburg beschlossen. Das Spiel zeigt den Paul-Heinz Wesjohann, wie ihm von virtuellen Hühnern ins Gesicht gekotet wird. Das Unternehmen hatte beim Landgericht Oldenburg eine einstweilige Verfügung beantragt.

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Niederlande: Mehr als 40% der Metzger verkauften auch Fleischersatzprodukte

Utrecht (aho/lme) – Niederländische Metzger stehen dem Fleischkonsum durchaus kritisch gegenüber. Fast jeder zweite Befragte (43%) verkauft auch Fleischersatz oder Fertiggerichte ohne Fleisch. Das ist das Ergebnis einer Telefonumfrage, die jetzt die niederländische Umweltorganisation Natuur & Milieu veröffentlicht hat.
Weitere bemerkenswerte Ergebnisse:

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aho-Hintergrund: Wie hoch ist der Bio-Produktionsanteil wirklich?

[Zum Vergrössern Grafik anklicken](aho) – Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über den steigenden Konsum von Bio-Produkten berichtet wird. Ein Blick auf die tatsächlichen Zahlem wirkt ernüchternd. Wie die Grafik zeigt, liegt der Produktionsanteil von Bio-Schweinefleisch im Promillebereich. Die Erzeugung von Rindfleisch übersteigt die 5%-Schwelle nicht.

Quelle: Zahlen, Daten, Fakten: Die Bio-Branche 2011, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

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Minister Backhaus: Kleinbetriebe können den Bedarf an Geflügelfleisch nicht decken

Schwein (aho) – “Die Nachfrage nach Geflügelfleisch wird weiter steigen, zumal Deutschland noch weit vom EU-Durchschnitt entfernt ist. Dieser liegt bei 23,2 Kilogramm pro Kopf. Diese riesige Nachfrage erfordert auch die entsprechende Mast. Mit der Mast in Klein- und Kleinstbetrieben kann man diesen Bedarf nicht decken. Wer also ständig gegen die Geflügelmast Sturm läuft, ist dem Verbraucher die Antwort schuldig, woher er das Fleisch beziehen soll”, kommentierte jetzt Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus in Schwerin die anhaltenden Proteste gegen den Bau von Tierhaltungsanlagen insbesondere im Bereich Geflügel.

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Roadshow: Mit hoch fruchtbaren Sauen auch in schwierigen Zeiten erfolgreich sein

Horstmar-Leer (aho) – Hohe Futterkosten bei niedrigen Ferkelpreisen zwingen die Ferkelerzeuger, durch hohe Fruchtbarkeit und qualifiziertes Management die Erlössituation zu verbessern.

Hierzu soll eine AVA–Tagungsreihe Hilfestellung bieten. Es sollen Strategien für eine hohe Fruchtbarkeit und das Management der sehr fruchtbaren Sau diskutiert werden.

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Paratuberkulose immer häufiger bei Wildtieren

Innsbruck (aho) – Immer häufiger wird die chronische Darmentzündung Paratuberkulose bei Tieren aus der freien Wildbahn nachgewiesen. Das berichtet die in Innsbruck erscheinende Zeitschrift „Jagd in Tirol“ (11/2011). In der Vergangenheit konzentrierten sich die Berichte auf Rinder, Schafe, Ziegen, Wildtiere aus Gatterhaltung und gelegentlich Rotwild.

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Tierhaltung und Tierschutz im Brennpunkt gesellschaftlicher Diskussion: Ein Seminar zu Tierschutz, Tierschutznutztierhaltungsverordnung und Kommunikation mit dem Verbraucher

[Schwanzkannibalismus: Sind es die Haltungsbedingungen?] Horstmar-Leer (aho) – „Massentierhaltung“, „Tierqual“, „Tiertransporte“ und „Skandal“. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht mit diesen Reizworten über die landwirtschaftliche Tierhaltung in den Medien berichtet wird. Immer häufige definieren Gesellschaftsgruppen außerhalb der Landwirt- und Tierärzteschaft, was tiergerecht und tierschutzkonform ist. Die heutigen Anforderungen an die Schweineproduktion verlangen deshalb auch nach Wissen um Haltungs-, Fütterungs- und Managementfragen.

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Deutsche Höfe im EU-Flächen-Ranking auf Platz 5

L P D – Niedersachsen liegt zwischen Malta und Tschechien – wenn man die Größenklassen landwirtschaftlicher Betriebe vergleicht. Mit einer Flächenausstattung von 62 ha verfügt der statistische Durchschnittshof im Agrarland Niedersachsen nach Mitteilung des Landvolkes Niedersachsen über eine deutlich größere Fläche als der Durchschnittsbauer auf Malta. Dort ermittelte die Landwirtschaftszählung 2010 EU-weit mit 0,9 ha [...]

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Strukturwandel: Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt unter 300.000; steigende Betriebsgrößen

[Schweinestall 1959]
Wiesbaden (aho) – Die Zahl der Landwirtschaftlichen Betriebe nimmt in Deutschland immer mehr ab. Zum Zeitpunkt der Landwirtschaftszählung im März 2010 gab es nach Angaben des Statistischen rund 299.100 landwirtschaftliche Betriebe. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe kontinuierlich zurückgegangen. Im Zeitraum zwischen 2007 und 2010 sank die Zahl der Betriebe um 22 500 (darunter 22 300 mit Tierhaltung).

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PVC in Kokskohle: Dioxin-Lieferstopp von Rüben-Futtermitteln teilweise aufgehoben

Magdeburg (aho) – Der am Mittwoch gegen einen Zuckerhersteller im Salzlandkreis wegen einer Dioxinbelastung verhängte Auslieferungsstopp von Rüben-Futtermitteln ist am Freitag von den zuständigen Behörden (Salzlandkreis) teilweise aufgehoben worden. Wie das Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft jetzt in Magdeburg mitteilte, können Futtermittel ausgeliefert werden, wenn für den Produktionstag die Nachweise auf Dioxin unter den Grenzwerten [...]

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Britische Farmer werden intensiv über Paratuberkulose informiert!

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Antibiotika-Einsatz ist kein Betriebsgeheimnis

Berlin (SPD) – Zur aktuellen Diskussion um den Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung erklaert der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Wilhelm Priesmeier:

Das Vertrauen der Verbraucher in die Qualitaet der tierischen Lebensmittel ist nur durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika zu sichern. Wir brauchen Klarheit, Offenheit und Transparenz im System. Wir muessen ein zweistufiges System installieren, um den betrieblichen Antibiotika-Einsatz zu vermindern.

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Doch mehr Dioxine in Zuckerrübenschnitzelpellets

[Zuckerrübe, erntefrisch; gewaschen] Hannover (aho) – In einer Verladesammelprobe von Zuckerrübenschnitzelpellets eines in Sachsen- Anhalt ansässigen Zuckerproduzenten wurden im Rahmen von Eigenkontrolluntersuchungen ein höherer Dioxingehalt (4,42 ng TEQ/kg) als bisher bekannt (1,65 ng TEQ/Kg) festgestellt. Das teile heute das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit.

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NDR Info: Ministerin Aigner will Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung neu regeln

Hamburg (aho) – Das Bundeslandwirtschaftsministerium will den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung genauer erfassen und die Datenerhebung neu regeln. Das meldet NDR-Info unter Berufung auf ein bisher unveröffentlichtes Maßnahmenpaket des Ministeriums, das dem Radioprogramm NDR Info vorliegt. “Mein Ziel ist es, bundesweit eine Minimierung der Antibiotika-Mengen zu erreichen und die Überwachung durch die zuständigen Länderbehörden zu verbessern”, wird Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner von NDR Info zitiert.

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Mehr als 20 Schafe illegal geschächtet: „Solch` schlimme hygienische Zustände habe er noch nie zuvor gesehen“

Bocholt/Erle (aho) – Die Polizei hat Anzeigen gegen einen 64-jährigen und einen 34-jährigen Bottroper erstattet, die offenbar im Rahmen des islamischen Opferfests mehr als 20 Schafe geschächtet haben. Ein Zeuge hatte am Sonntag in Erle (Kreis Borken) das Abladen von Schafen beobachtet und die Polizei informiert. Wie das „Bocholter Borkener Volksblatt“ unter Berufung auf Amtsveterinär Dr. Harry Schmitt vom Kreis Borken berichtet, fand eine Amtsveterinärin mehr als 20 Schafköpfe. Die Körper, soweit sie nicht mitgenommen worden waren, wurden sichergestellt und in der Tierkörperbeseitigungsanlage vernichtet.

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NRW: Nur jeder dritte Hof hat einen Nachfolger; große Betriebe mit Zukunftsperspektive

Düsseldorf (aho) – Auch in Nordrhein-Westfalen schreitet der Strukturwandel weiter fort. Nur etwa jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb (33,1 Prozent) verfügt hier über einen Hofnachfolger. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurden bei der Landwirtschaftszählung 2010 insgesamt 33.752 Betriebsinhaber landwirtschaftlicher Einzelunternehmen befragt. Fragen zur Hofnachfolge wurden aber nur den 23.107 Betriebsinhabern gestellt, die zum Zeitpunkt der Befragung mindestens 45 Jahre alt waren. Zwei Drittel dieser Betriebe hat demnach keinen Hofnachfolger oder die Weiterführung des Betriebes ist ungewiss.

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Strukturwandel: Viele niedersächsische Höfe ohne Nachfolger; größere Betriebe mit Zukunft

[Grasmahd mit Sense; Thüringer Wald, Anfang 1940er Jahre]
Oldenburg (aho) – Noch immer träumen viele gesellschaftliche Gruppen in Deutschland von einem Weltbild mit einer „klein-strukturierten bäuerlichen Landwirtschaft“. Die Realität hingegen ist ernüchternd. Immer mehr Landwirte laufen diesem Weltbild davon. Auch in Niedersachsen hält der Strukturwandel in der Landwirtschaft unvermindert an. Bei nahezu zwei Dritteln der 26.000 als Einzelunternehmen geführten niedersächsischen Betriebe mit einem Betriebsleiter über 45 Jahren ist die Hofnachfolge ungeklärt, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung. Wie die Landwirtschaftszählung 2010 des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie belegt, können von den rund 16.000 niedersächsischen Haupterwerbsbetrieben nur 6.000 sicher mit einer Hofnachfolge rechnen.

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Die Kälber sind die Stars von Morgen – Nur gesunde Kälber können hoch leistende Milchkühe werden

(AVA) – Untersuchungen belegen immer wieder, dass eine hoch leistungsfähige Milchviehherde nur dann funktioniert, wenn die Kälber ohne gesundheitliche Störungen aufwachsen, denn nur gesunde Kälber können leistungsbereite Milchkühe werden, die dazu in der Lage sind, dem Landwirt ein ausreichendes Einkommen zu gewähren. Das funktioniert am effektivsten bei einer optimalen Fütterung, Haltung und Gesundheitsprophylaxe der Kälber. Die Fütterung bzw. die Tränke der Kälber wird gegenwärtig sehr kontrovers diskutiert.

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Der Schweineflüsterer kommt

Horstmar-Leer (aho) – „Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen“, so Fachtierarzt und Schweinespezialisten Dr. Kees Scheepens aus den Niederlanden, der mittlerweile den 17. Workshop „Verfeinerung der Tierbeobachtung“ und dem „Aufspüren und Deuten von Schweinesignalen“ zusammen mit der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) durchführt.
Die Tierernährungswissenschaftlerin Lucia Lake, Düsseldorf, ergänzt die Veranstaltung am 3. und 4. November 2012 mit ihrem Fachwissen.

Ziel ist es, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen „Schweinesignalen“ entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Dies dient dem Tierwohl und natürlich damit auch dem nachhaltigen Verbraucherschutz, denn gesunde Schweine werden selten krank und bedürfen weniger tierärztliche Behandlungen.

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Landwirtschaftlich genutzte Fläche im Zeitverlauf rückläufig

Wiesbaden (ots) – Die landwirtschaftlich genutzte Fläche ist in den letzten Jahren in Deutschland weiter zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober 2011 mitteilt, beträgt die von den Betrieben landwirtschaftlich genutzte Fläche im Jahr 2011 nur noch rund 16,8 Millionen Hektar, das sind 47 % der Gesamtfläche Deutschlands. 1995 wurden noch rund 17,3 Millionen Hektar Fläche landwirtschaftlich genutzt – somit ist die Fläche in den letzten 16 Jahren um gut 3 % zurückgegangen.

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