Hannover (aho) – Ostfriesische Milchviehbetriebe sind sehr häufig vom Großen Leberegel befallen. Das belegt eine Studie, die Wissenschaftler vom Institut für Parasitologie der Tierärztliche Hochschule Hannover durchgeführt haben. Dazu wurden 2008 und 2010 zwischen 689 und 1009 Tankmilchproben aus den Monaten Januar, September und November mittels E/S-ELISA untersucht, um Antikörper gegen den großen Leberegel nachzuweisen.
Da neben Viren eine ganze Reihe von Mycoplasmen und Bakterien in verschiedensten Kombinationen an Atemwegsinfektionen und Krankheitskomplexen wie das PRDC, PRRS und PND beteiligt sein können, müssen im akuten Fall solche Antibiotika eingesetzt werden, die ein entsprechendes Keimspektrum abdecken und sich insbesondere in entzündlich verändertem Lungengewebe anreichern.
Hannover/Berlin (aho) – Der große Leberegel Fasciola hepatica zählt nicht nur weltweit zu den wichtigsten Weideparasiten in der Milchviehhaltung. Auch in deutschen Milchviehherden ist der Parasit weit verbreitet. Das belegen Untersuchungen von Wissenschaftlern vom Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover.
Düren (aho) – Bei einem Wildschwein aus dem Kreis Düren wurde im Rahmen der Routineuntersuchung auf Trichinen erneut ein Befall von “Trichinella spiralis” festgestellt. Das Tier wurde im südwestlichen Stadtgebiet von Düren erlegt. Hierüber informiert der Kreis Düren.
Trichinen, winzige Fadenwürmer, sind auch für den Menschen gefährlich. Durch den Verzehr von infiziertem Fleisch kann es zu einer sogenannten “Trichinose” kommen. Je nach Infektionsgrad können dadurch mehr oder weniger starke Muskel- bzw. Gelenkschmerzen auftreten, die allerdings ohne rechtzeitige Behandlung lebenslang anhalten können. In Einzelfällen kann diese Krankheit sogar zum Tode führen. Ein positiver Befund führt daher immer zur Vernichtung des Tierkörpers.
[Bild: „Die Entwicklungen in der molekularen Diagnostik von Tierseuchenerregern können als revolutionär bezeichnet werden“, urteilte Dr. Timm Harder, Friedrich-Löffler-Institut, Insel Riems.]
(BfT) – Die Akademie für Tiergesundheit hatte in diesem Frühjahr nationale und internationale Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Veterinärmedizin, Öffentlichkeit und Landwirtschaft nach Wiesbaden-Naurod eingeladen, um einen Überblick über den aktuellen Stand und neue Entwicklungen in der europäischen Seuchenpolitik zu geben sowie neue Strategien zur Bekämpfung von Tierseuchen zu diskutieren.
(aho/lme) – Die Fleischwirtschaft sollte klar Position beziehen und ihre Kommunikation auf neue Rahmenbedingungen abstellen, rät der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer. Der sogenannte Dioxinskandal war ein Arbeitssieg der Medien über die Vernunft. Nutznießer der Propaganda sind in erster Linie Tierschützer und Vegetarier. Dabei sind Diskussionen mit modernen Vegetariern etwas anderes als mit Tierschützern. Wenn der Verzehr tierischer Lebensmittel in der Öffentlichkeit geächtet wird, dann sind die Tage der klassischen Fleischwerbung à la Lebenskraft gezählt. Lesen Sie hier einen Beitrag aus dem Fachjournal Fleischwirtschaft.
[Foto: VfZ, Die durch die Eberimpfung verkleinerten Hoden gleiten beim Spreizen der Hinterbeine des Schlachtkörpers in den nicht geschrumpften Scheidenhautfortsätzen (Processus vaginalis) in Richtung Bauchhöhle zurück] Das Video steht nur hier im Internet zur Verfügung.
[Video: Die durch die Eberimpfung verkleinerten Hoden gleiten beim Spreizen der Hinterbeine des Schlachtkörpers in den nicht geschrumpften Scheidenhautfortsätzen (Processus vaginalis) in Richtung Bauchhöhle zurück]
Berlin (aho) – Einer der zentralen Diskussionspunkte eine Veranstaltung der Firma Pfizer Tiergesundheit in Berlin
Düsseldorf (aho/lme) – In einer geöffneten Sprossen-Packung aus der Mülltonne eines Haushalts im Rhein-Sieg-Kreis (Nordrhein-Westfalen) hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper EHEC-Bakterien nachgewiesen. Es handelt sich nach Mitteilung des Agrarministeriums in Düsseldorf um den aggressiven Serotyp O 104. Zwei der drei in diesem Haushalt lebenden Familienmitglieder haben Sprossen verzehrt und sind Mitte Mai an den [...]
[Foto: Kümmerndes Schwein durch Ileitis] Hannover (aho) – Der Wunsch, die Kosten zu senken und dafür aus der Ileitis-Impfung der Ferkel auszusteigen, kann sich als fataler Fehler herausstellen. Das belegt eine aktuelle Publikation in der in Fachzeitschrift „Der Praktische Tierarzt“ (Ausg. 6/2011; S. 510 – 515). Die Autoren der Studie hatten die Leistungsdaten eines Mastbetriebes ausgewertet und insbesondere die Leistungsparameter vor und nach dem Ausstieg aus der Ileitis-Impfung analysiert. Wie zu erwarten war verschlechterte sich ohne Impfung die Futterverwertung bei den Mastschweinen deutlich.
Gütersloh (aho) – Die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Kreises Gütersloh gibt bekannt, dass ab Sonntag, 29. Mai um null Uhr, bis einschließlich Dienstag, 31. Mai, 24 Uhr, ein Verbringungsverbot von Geflügel angeordnet wird, es gilt ein sogenanntes „Stand-Still“. Dies gilt für das gesamte Gebiet der Gemeinde Langenberg, der Städte Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock. In der Stadt Rietberg war am 27.05.2011 die niedrigpathogene aviäre Influenza (LPAI) des Subtypes H7 amtlich festgestellt worden. Am 28.05.2011 hatten sich Hinweise auf die Ausweitung der Geflügel-Grippe (Vogelgrippe) im Kreis Gütersloh ergeben.
Brüssel (aho) – Der Gewinner des Fotowettbewerbs “Tierärzte in deinem Leben”, ausgerichtet von der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission (DG SANCO), stehen fest. Es ist der Beitrag aus Indien von Somenath Mukhopadhyay. Das Foto thematisiert die unzureichende tierärztliche Versorgung in den ländlichen Gebieten Indiens; größere Eingriffe oder die Behandlung schwerer Krankheiten sind eine [...]
Vechta (NieKE) – Die Landesinitiative Ernährungswirtschaft – NieKE und die Erzeugergemeinschaften der VzF GmbH veranstalten am Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 13:30 Uhr im Niedersachsenhof in Verden eine halbtägige Veranstaltung zum Thema Märkte – Medien – Konsumenten. Die Zukunft der deutschen und europäischen Schweinefleischerzeugung wird durch zahlreiche Einflussfaktoren bestimmt, von denen die Entwicklungen auf [...]
Berlin (aho) – Im Jahr 2010 gab es in Deutschland nach den vorläufigen Ergebnissen der Landwirtschaftszählung rund 300.700 landwirtschaftliche Betriebe. Im Vergleich zur vorangegangenen Agrarstrukturerhebung 2007 ging die Zahl der Betriebe um rund 20.900 zurück. Das entspricht einer jährlichen Abnahmerate von 2,2 Prozent, heißt es im neuen Agrarbericht 2011.
Berlin (FDP) – Anlässlich der Beratung über den Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen “Tierschutz bei Tiertransporten verbessern” im Bundestagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt der tierschutzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Hans-Michael GOLDMANN: Mit der alleinigen Forderung nach einer verkürzten Transportdauer ist den Tieren sicherlich nicht geholfen. Vielmehr sollten technische und menschliche Transportbedingungen im Fokus [...]
(VDF/BVDF) – Der Fleischverzehr in Deutschland ist im zurückliegenden Jahr leicht von 60,5 kg auf durchschnittlich 60,7 kg pro Kopf gestiegen. Mit 39,2 kg (2009: 39,0 kg) entfiel der größte Anteil der Verzehrmenge auf Schweinefleisch. Mit 11,3 kg pro Kopf und Jahr legte der Verzehr von Geflügelfleisch leicht gegenüber dem Vorjahreswert zu (11,0 kg). Der [...]
L P D – Die europäischen Landwirte halten immer weniger Rinder. Auch 2010 hat sich dieser Trend in den meisten Mitgliedstaaten fortgesetzt, berichtet der Landvolk-Pressedienst nach einer aktuellen Übersicht der EU-Kommission. Mittlerweile dürften in der Gemeinschaft nur noch weniger als 87 Mio. Rinder gehalten werden. Als größter Rinderhalter der EU gilt trotz einer Abstockung um 1,3 Prozent nach wie vor Frankreich mit 18,95 Mio. Tieren. Auf Platz zwei folgt Deutschland. Hierzulande haben die Landwirte im Dezember 2010 noch 12,7 Mio. Rinder gehalten, das waren 1,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die britischen Landwirte reduzierten die Zahl ihrer Rinder um 0,1 Prozent auf 9,89 Mio., während die Zahl der Tiere in Spanien gegenüber dem Vorjahr mit 6,08 Mio. nahezu unverändert blieb. Italien meldete mit 5,83 Mio. Rindern einen um 9,5 Prozent reduzierten Bestand nach Brüssel, wobei in jüngster Zeit Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Zahlen entstanden sind. Einzig für Dänemark und Finnland ermittelten die Statistiker eine leichte Zunahme der Rinderbestände, und zwar um 0,6 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent auf 1,63 Mio. und 909.000 Stück.
Visbeck (aho) – Das Magazin „Stern“ berichtete in der Ausgabe vom 28. April 2011 über die Wiesenhof-Betriebsstätte in Möckern. Zu den Behauptungen, die in dem Artikel verbreitet werden, bezieht die WIESENHOF Geflügel-Kontor GmbH wie folgt Stellung: