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Missgebildeter Lämmer: Schmallenbergvirus erreicht Hessen

Wetzlar/Dillenburg/Herborn (aho) – Das Schmallenbergvirus ist im Lahn-Dill-Kreis (Hessen) erstmals in einem Schafbestand nachgewiesen worden. Das teilte der für die Tierseuchenbekämpfung zuständige Dezernent Wolfgang Hofmann mit.

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Westfalen-Blatt: Schafzüchter befürchten neue Tierseuche. Schon 50 Betriebe in NRW betroffen +++ Neues Virus auch in Tierbeständen in Hessen und Niedersachsen aufgetreten.

Bielefeld (ots) – Vor dem Ausbruch einer neuen Tierseuche bei Kühen, Schafen und Ziegen warnt das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv). Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt (Samstags-Ausgabe). Es handelt sich um das sogenannte Schmallenberg-Virus, das auch als Holland-Seuche bezeichnet wird.

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Missgebildete Lämmer: Schmallenberg-Virus erreicht Kreis Soest

Soest (aho) – Ein größerer Schafbestand in Warstein hat mehrere Geburten missgebildeter Lämmer gemeldet. Kreisveterinär Professor Dr. Wilfried Hopp sieht deshalb starke Indizien dafür, dass das so genannte Schmallenberg-Virus den Kreis Soest erreicht hat. Der Tierarzt rechnet mit weiteren Krankheitsfällen bei Schafen und Rindern. Er appelliert an die Halter im Kreis, sich bei einem Verdacht umgehend mit dem Kreis in Verbindung zu setzen

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Wissenschaftler: Katzenparasit Toxoplasma gondii bei Freiland-Geflügel weit verbreitet; Bedenken wegen Verbraucherschutz

[Freilandhuhn] Leipzig (aho) – Hausgeflügel insbesondere in Freilandhaltung, ist regelmäßig mit Toxoplasma gondii infiziert. Zu diesem Ergebnis kommen Parasitologen der Universität Leipzig, nachdem sie eine Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen ausgewertet hatte. Solche Publikationen belegen, das in Freilandbeständen mehr als jedes Dritte Tier gefallen ist.

Die Leipziger Wissenschaftler bestätigen damit auch Untersuchungen eines internationalen Wissenschaftlerteams in österreichischen Bio-Geflügel-Freilandhaltungen.

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Immer noch eine Bedrohung: Aujeszky-Virus bei einem Wolf in Belgien

Brüssel (aho) – Das belgische Referenzlabor für Tierseuchen CODA (Centrum voor Onderzoek in Diergeneeskunde en Agrochemie) hat im Gehirn eines verendeten Wolfs das Aujeszky-Virus nachgewiesen. Der Wolf lebte im Reservat in der Nähe von Rochefort in der Provinz Namur. Dem Tier waren Reste eines während einer Jagd erlegten Wildschweines verfüttert worden. Danach entwickelte der Wolf [...]

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Niederlande: Schmallenbergvirus grassiert in der Provinz Gelderland

Den Haag (aho) – Das Schmallenbergvirus breitet sich in den Niederlanden immer weiter aus. Wie das Niederländische Amt für Verbraucherschutz und Ernährung (Voedsel en Waren Autoriteit – VWA) jetzt mitteilte, ist die Zahl der Betriebe, die die Geburt missgebildeter Kälber und Lämmer gemeldet haben, auf 126 gestiegen.

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Schmallenbergvirus: Jetzt auch missgebildete Lämmer geboren

Den Haag (aho) – In den Niederlanden wurden jetzt auf 20 Betrieben auch tote und missgebildete Lämmer geboren, bei denen das Schmallenber-Akabane-Virus nachgewiesen wurde. Das geht aus einem Schreiben des niederländischen Ministeriums für Ökonomie, Landwirtschaft und Innovation an die Zweite Kammer der Niederländischen Parlaments hervor.

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Schweinepraxis: Schnüffelkrankeit in der Schweiz; SGD ordnet Totalsanierung an

Sempach (aho) – In 21 Betrieben, welche dem Schweizerischen Schweinegesundheitsdienst (SGD) angeschlossen sind, wurde zwischen August und Oktober 2011 die Schnüffelkrankheit (pRA oder progressive Rhinithis athrophicans) diagnostiziert. Hierzu informierte jetzt Dr. Alois Estermann, Tierarzt und Leiter vom SGD Sempach-Zentralschweiz. Insgesamt sind rund 1.000 Mutterschweine von einem Kernzüchter und von Mastferkelproduzenten betroffen. Weiter wurden diverse Mastbetriebe mit pRA-positiven Tieren beliefert. Da die allermeisten Mäster im Rein-Raus Verfahren aufstallen, ist dort die Sanierung einfach durchzuführen. „Für die betroffenen Zuchtbetriebe ist Tatsache, dass ihre Tiere Träger sind, schlimm.“, sagte Estermann, zumal die betroffenen Tiere höchstens Träger des Erregers der pRA sind, oft aber nicht daran erkranken.

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Schmallenberg-Virus auch auf niederländischen Milchviehbetrieben aktiv

Deventer (aho) – Das kürzlich in Deutschland bei Rindern nachgewiesene Schmallenberg-Akabane-Virus war im August und September auf niederländischen Milchviehbetrieben für Durchfallerscheinungen und einen Rückgang der Milchleistung verantwortlich. Das haben Untersuchungen des Tiergesundheitsdienstes (Gezondheidsdienst voor Dieren, GD) in Deventer ergeben.

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Neues Orthobunyavirus bei Rindern in Deutschland nachgewiesen

Riems (FLI) -Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), hat erstmals das Auftreten eines Virus des Genus Orthobunyavirus bei Rindern in Deutschland nachgewiesen. Vergleichende Analysen des Erbmaterials lassen vermuten, dass es sich um ein Virus aus der Gruppe der Akabane-ähnlichen Viren handelt. Das Virus wird aufgrund der Probenherkunft vorläufig als „Schmallenberg-Virus“ bezeichnet. Weitere Untersuchungen zur Charakterisierung [...]

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Schmallenberg-Akabane-Virus: Neue Rinderkrankheit im deutsch-niederländischen Grenzgebiet

Bonn (aho) – Dem Tiergesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer NRW ist es in Zusammenarbeit mit dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gelungen, bei erkrankten Kühen aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet ein Virus zu isolieren. Wie der Tiergesundheitsdienst berichtet, wurde das Virus vorläufig nach der Herkunft der Blutproben „Schmallenberg Virus“ benannt. Das Erbgut dieses neuen Virus ist laut einer Mitteilung des Tiergesundheitsdienstes [...]

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Neue Mastitisstudie überrascht: Strep. uberis häufiger als Staph. aureus


(PM) – Eutererkrankungen sind eine der Hauptabgangsursachen für Milchkühe. Die durch Mastitis verursachten Kosten von 471 €* je Kuh gehen weit über die reinen Behandlungskosten hinaus. Daher kommt dem Wissen um die krank machenden Mikroorganismen eine große Bedeutung zu. Im Rahmen einer aktuellen deutschlandweiten Studie** wurden Milchproben aus der Routinediagnostik auf die Häufigkeit der Keime, die für Mastitis verantwortlich sind, untersucht. Das Ergebnis: Die fünf wichtigsten Mastitiserreger Strep. uberis, Staph. aureus, coliforme Erreger, Strep. dysgalactiae und koagulasenegative Staphylokokken (KNS) machen zusammen über 66 % aller Untersuchungsergebnisse aus.

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Newcastle Disease: Impfpflicht für Hühner und Puten

Lüneburg (aho) – Das Veterinäramt des Landkreises Lüneburg erinnert an die routinemäßige Impfpflicht bei den Geflügelbeständen im gesamten Landkreis gegen die Newcastle-Krankheit (Newcastle Disease, ND). Vorbeugend sollten alle Geflügelhalter des Landkreises Lüneburg ihre Tiere regelmäßig gegen die hochansteckende Viruskrankheit von Hühnern und Puten impfen lassen. „Für den Menschen geht vom Virus keine ernsthafte Gefahr aus, [...]

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Sauenhaltung: Klauenschäden nicht unterschätzen

(aid) – Viele Sauen haben Klauenprobleme, doch werden diese bisher oft unterschätzt. Untersuchungen ergaben, dass 85 Prozent der lahmenden Sauen an Klauenläsionen leiden. Das heißt, u. a. Klauenwand und Klauensohle haben Risse, die weiße Linie zeigt Veränderungen und die Klaue wächst übermäßig. Nicht nur, dass lahmende Sauen Schmerzen beim Laufen haben, sie reagieren auch mit [...]

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Happach-Kasan: Rätselhafte Rindererkrankungen intensiv erforschen

Berlin (FDP) – Auf Antrag der Koalitionsfraktionen berichtete die Bundesregierung kürzlich über den aktuellen Kenntnisstand über die rätselhaften, multifaktoriellen Erkrankungen beim Milchvieh. Dazu erklärt die Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel HAPPACH-KASAN: Die schwerwiegenden Erkrankungen von Rindern, besonders in den Milchviehregionen im Norden Deutschlands, geben Anlass zur Sorge. Es gilt, die Ursachen [...]

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Ostfriesland: Lungenwürmer auch bei Milchkühen häufig nachzuweisen

Hannover (aho) – Tierärzte und Landwirte sollten bei Gesundheitsproblemen und Leistungsdepressionen bei Milchkühen auch Lungenwürmer (Dictyocaulus viviparus) als Ursache in Betracht ziehen. Das ergibt sich aus Untersuchungen von Wissenschaftlern des Instituts für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover, die 906 ostfriesische Milchviehbetriebe erfasste.

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Nahezu 80 Prozent der Schlachtschweine mit krankhaften Magenveränderungen

Magengeschuer[Akutes Magengeschwür beim Schwein mit großem, anhängendem Blutkoagulum (Blutgerinnsel) aus dem Lumen.] Hatfield (aho) – Magengeschwüre und ihre Vorstufen sind immer noch eine der größten Gesundheits- und Tierwohlprobleme in der modernen Schweineproduktion. Das belegen Untersuchungen britischer Wissenschaftler des Royal Veterinary College in Hatfield. Für ihre Untersuchungen hatten sie 9827 Schweinemägen am Schlachthof untersucht. Die dazugehörigen Schweine stammten von 60 britischen Farmen. 79 Prozent der Mägen wiesen pathologische Veränderungen auf. Ausgeprägte Magengeschwüre fanden sich bei sechs Prozent der Mägen. Besonders häufig zeigten solche Schweine Magenveränderungen, die über Nacht auf dem Schlachthof auf die Schlachtung warten mussten.

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Bilderserie Proliferative Enteropathie (Ileitis)

Erreger: Lawsonia intracellularis

Wässeriger, brauner Kot

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Bilderserie Salmonellose

Erreger: Salmonella choleraesuis
Salmonella typhimurium

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Bilderserie Enzootische Pneunomie

Erreger: Mykoplasma hyopneunomiae und Pasteurella multocida

Schweine

Verminderte Aktivität, aber geringe Mortalität

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