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Chloramphenicol: 2400 Schweine müssen im Landkreis Günzburg getötet werden

Augsburg (aho) – Im Landkreis Günzburg müssen nach Informationen der Zeitung „Augsburger Allgemeine“ etwa 2.400 Schweine getötet werden. Den Tieren war mit dem Antibiotikum Chloramphenicol belastete Weißwasser der Firma Ehrmann verfüttert worden. Das Chloramphencol wurde im Labor der Molkerei als Chemikalie verwendet, unsachgemäß entsorgt und war so in das Weißwasser gelangt.

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EU greift bei Haltung von Legehennen durch

Brüssel (aho) – Die EU-Kommission erhöht den Druck auf 13 EU-Staaten, die das seit Anfang des Jahres geltende Käfighalteverbot für Legehennen noch nicht umgesetzt haben. Die Behörde hat heute (Donnerstag) Vertragsverletzungsverfahren gegen diese EU-Staaten eröffnet.

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Tierschützer und Tierärzte gefordert: Gemeinsam gegen Ferkelkastration

Berlin (aho) – Anlässlich einer Pressekonferenz auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin plädierte Professor Dr. Thomas Blaha, Tierärztliche Hochschule Hannover und Vorsitzender der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) für ein gemeinsames Eintreten von Tierschützern und Tierärzten für einen raschen Ausstieg aus der Ferkelkastration. Diese gemeinsame Forderung solle insbesondere gegenüber der Schlachtindustrie und dem Lebensmitteleinzelhandel vertreten werden.

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Seminar: Hohe Tiergesundheit bei minimalem Antibiotikaeinsatz

Hannover (aho) – Der Einsatz von Antibiotika bei Tieren in der Landwirtschaft wird von interessierten Laien, von der Politik und in wissenschaftlichen Kreisen kontrovers diskutiert. Dabei ist die Forderung, dass der Einsatz von Antibiotika reduziert werden muss, eine über alle Grenzen akzeptiert. Andererseits müssen diese Arzneimittel aber eingesetzt werden, wenn dies tierärztlich angezeigt ist. Daher können Forderungen allein nur wenig erreichen, und es stellt sich die Frage nach Konzepten, die eine hohe Tiergesundheit gewährleisten und damit die Notwendigkeit zum Einsatz von Antibiotika verringern.

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Bundesweite Datenbank: Agrarressort-Amtschefs verabschieden Beschluss zum Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung; Haustiere eingeschlossen

Berlin/Hannover (aho) – Die Amtschefs der Länder-Agrarressorts haben heute in Berlin einen gemeinsamen Beschluss zum Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung verabschiedet. Das teilte jetzt der niedersächsische Landwirtschaftsminister Gert Lindemann mit. Ein wortgleicher Antrag wird morgen in den Agrarausschuss des Bundesrates eingebracht, so das Ministerium in Hannover.

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EU will einheitliche Tierschutzregeln in Europa

Brüssel (EU) – Auch als Reaktion auf die enttäuschende Bilanz bei der Umsetzung des Verbots der konventionellen Käfighaltung für Legehennen hat sie heute (Donnerstag) eine neue Strategie für ein EU-weites umfassendes Tierschutzrecht verabschiedet.

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Linksfraktion will weniger Antibiotika in der Tierhaltung; viele Forderungen bereits seit vielen Jahren erfüllt

Berlin (aho) – Die Fraktion Die Linke fordert in einem Antrag (17/8348) die Bundesregierung dazu auf, den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung zu reduzieren. Dazu sollen gemeinsam mit den Ländern gesetzliche Grundlagen für eine bundesweit einheitliche, auf den Einzelbetrieb bezogene Dokumentation des Antibiotika-Einsatzes und ein risikoorientiertes Überwachungssystem für Antibiotika-Resistenzen geschaffen werden.

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NRW und Rheinland-Pfalz wollen zentrale, für die Kontrollbehören zugängliche Antibiotika-Datenbank; Tierärzte sollen melden

Berlin (aho) – Einen nationalen Aktionsplan für weniger Antibiotika in der Tiermast fordern die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen auf der am Mittwoch beginnenden Amtschefkonferenz (ACK) der Landwirtschaftsministerien in Berlin.

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Bundesministerin Aigner stellt die „Charta für Landwirtschaft und Verbraucher“ vor

Berlin (aho) – Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will mehr Nachhaltigkeit und Tierschutz in der deutschen Agrarwirtschaft durchsetzen. Ihr Leitbild sei „eine ökologisch tragfähige, ökonomisch existenzfähige, sozial verantwortliche und Ressourcen schonende Wirtschaftsweise“, sagte Aigner im Vorfeld der Agrarmesse Grüne Woche am Donnerstag in Berlin.

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Gravierende Tierschutzverstöße: Rinderstall in Friesoythe geräumt

Oldenburg/Friesoythe (aho) – Das Veterinäramt des Landkreises Cloppenburg hat am Dienstag in Friesoythe den Rinderstall eines Landwirts räumen lassen. Wie die in Oldenburg erscheinende Nordwest-Zeitung (NWZ) unter Berufung auf den Landkreis berichtet, hätten gravierende Tierschutzverstöße vorgelegen: Mangel- und Fehlernährung, Dunkelhaltung und die Nichtbehandlung von kranken Tieren durch einen Tierarzt.

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Österreich: Zwei Schweinehaltungen wegen tierquälerischer Haltungsbedingungen geräumt

Graz/Gnadendorf (aho) – Erneut wurden in Österreich zwei tragische Fälle von Tierquälerei bekannt. In einer Nebenerwerbslandwirtschaft südlich von Graz (Bezirk Graz-Umgebung) wurden 35 verendete und 25 – zum Teil schwer unterernährte – Schweine bei einer Routinekontrolle gefunden.

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Unbelehrbar: Jeder zweite gewerbliche Tiertransport bemängelt

Rotenburg (aho) – Bei einer Kontrolle des gewerblichen Tiertransports auf der Hansalinie (A1) zwischen Hamburg und Bremen entsprach etwa jedes zweite Fahrzeug nicht den Vorgaben. Das teilte jetzt die Polizeiinspektion Rotenburg mit.

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Niedersachsen legt Maßnahmenplan zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung vor

Hannover (aho) – „Antibiotika dürfen kein Ersatz für suboptimale Haltungsbedingungen, eine schlechte Hygiene oder ein unzureichendes Bestandsmanagement sein. Das Ziel sind gesunde Tiere, die nur in zwingend notwendigen Einzelfällen Antibiotika-Behandlungen erhalten.“

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Auch britische Bauern umgehen Verbot der Batteriehaltung

(lid) – Die EU hat die Käfighaltung des Geflügels ab 1. Januar 2012 verboten. In 15 Staaten sind Legebatterien jedoch noch immer in Betrieb. Jüngstes Beispiel ist Großbritannien.

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Tagung: Tierärztliches Handeln im Fokus gesellschaftlicher Diskussion

Göttingen/Horstmar (aho) – Anlässlich der diesjährigen Haupttagung der Agrar- und Veterinärakademie (AVA) vom 14. – 18. März 2012 in Göttingen werden wie jedes Jahr neben veterinärmedizinischen Fragestellungen auch aktuelle berufspolitische Fragen diskutiert.

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NRW startet Datenbank zum Antibiotikaeinsatz

Düsseldorf (aho) – Als Reaktion auf die Ergebnisse der Antibiotika-Studie startet Nordrhein-Westfalen heute als erstes Bundesland eine Datenbank zur Dokumentation des Antibiotikaeinsatzes in der Geflügelmast. Zunächst sollen Tierärzte und Landwirte die Daten auf freiwilliger Basis melden, so das sich die Behörden schnell einen Überblick verschaffen können. Für eine rechtlich verpflichtende Datenbank will Minister Remmel auf […]

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Antibiotikaresistente Keime auf Hähnchenfleisch-Proben sind nichts Neues +++ BfR stuft den massiven Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion als bedenklich ein

Berlin (BfR) – Eine Stichprobe des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für Aufregung gesorgt: Auf zehn von 20 gekauften Fleischproben sind ESBL-Keime gefunden worden, zwei Proben waren mit MRSA-Keimen belastet. „Der Fund von derartigen resistenten Keimen auf Hähnchenfleisch ist keine neue Erkenntnis“, erklärt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

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Maßnahmenpaket gegen Antibiotika-Resistenzen: Bundesministerin Aigner legt Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vor

Berlin (bmelv) – Mit dem heute vorgelegten Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes (AMG) stellt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner zusätzliche Maßnahmen vor, um der Entwicklung von Resistenzen gegen Antibiotika in der landwirtschaftlichen Tierhaltung vorzubeugen.

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NRW-Verbraucherschutzminister Remmel kritisiert Haltungs- und Produktionsbedingungen in der Geflügelmast

Berlin (aho) – Der nordrhein-westfälische Verbraucherschutzminister Remmel (Grüne) hat einen Verzicht auf Antibiotika in der Tiermast gefordert. Remmel sagte im Deutschlandradio-Kultur, dass solche Medikamente nur gegeben werden dürften, wenn wirklich Krankheiten vorlägen.

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ADD weist auf Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten aller Schaf- und Ziegenhalter hin

Trier/Rheinland-Pfalz (ADD) – Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) weist darauf hin, dass alle Schaf- und Ziegenhalter die Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten nach den Vorschriften der Viehverkehrsverordnung einhalten müssen.

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