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„NOSOS 2011“: Der Veterinärdienst Schweiz übt den MKS-Ernstfall

Bern (BVET) – Der Veterinärdienst Schweiz wird vom 28. Juni bis 30. Juni 2011 mit einem fiktiven nationalen Tierseuchenausbruch seine Krisenszenarien auf allen Stufen testen. Dazu wird ein ausgedehnter Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in der ganzen Schweiz simuliert. Die Krisenvorsorge soll gestärkt werden. Die MKS gehört zu den folgenschwersten Tierseuchen, sie ist für [...]

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Themen im Focus


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Im Bundestag notiert: Krankheitsbild des chronischen Botulismus

Berlin (hib/EIS) – Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen interessiert sich in einer Kleinen Anfrage (17/6185) für das bei Tieren auftretende Krankheitsbild des chronischen Botulismus. Der Anfrage zufolge verdichtet sich der Verdacht, dass auch bei in der Landwirtschaft beschäftigten Personen, in deren Tierbestände die Krankheit vorkommt, klinische Symptome ähnlich dem chronischen Botulismus auftreten können. Die Bundesregierung [...]

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160 Schweinekadaver, Schweine und Rinder mangelernährt: Anklage gegen Landwirt erhoben

Koblenz (aho) – Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gegen einen 44jährigen Landwirtschaftsmeister aus Forst (Hunsrück) zum Amtsgericht Cochem erhoben. (2040 Js 9757/11 StA Koblenz) Die Anklageschrift wirft dem Landwirt vor, in dem Zeitraum vom 01.01.2011 bis zum 16.02.2011 insgesamt 160 Schweine aus seinem Schweinemastbetrieb verhungern gelassen zu haben, obwohl er [...]

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Faktencheck zu Maybrit Illner vom 09.06.2011: Tödliche Keime, ratlose Ärzte, hilflose Politiker – EHEC-Angst ohne Ende?

(aho/lme) – Mehr als 3.250 Infizierte; bundesweit 36 Tote. EHEC-Bakterien auf Bio-Sprossen haben ein Desaster, ausgelöst, welches weltweit seinesgleichen sucht. Am 09.06.2011 war dieser Keim auch ein kontrovers diskutiertes Thema beim Polittalk von Maybrit Illner. Unter dem Titel „Tödliche Keime, ratlose Ärzte, hilflose Politiker – EHEC-Angst ohne Ende?“ wurden von den Diskutanten verschiedenen Behauptungen aufgestellt, die nachfolgend in einem Fakten-Check überprüft werden sollen.

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Durchfall-Erreger nicht vom Rind! Wissenschaftler identifizieren EAEC

Berlin (aho) – Nach einem Bericht der in Berlin erscheinenden Zeitung „Der Tagesspiegel“ haben Forscher einen Durchbruch bei der Charakterisierung des in Deutschland grassierenden Durchfallerregerss erzielt. Der Großteil des Erbguts gehört zu einer wenig bekannten Gruppe von E.coli-Bakterien, Enteroaggregative Escherichia coli (EAEC/EAggEC) genannt. Diese EAEC-Stämme finden sich nicht im Magen-Darm-Trakt von Wiederkäuern, sondern beim Menschen, [...]

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Saarbrücker Zeitung: BSE-Testalter soll auf 72 Monate steigen

Saarbrücken/Berlin (aho) – Die Bundesregierung will die Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Rinderkrankheit BSE lockern. Wie die “Saarbrücker Zeitung” (Samstagausgabe) berichtet, sollen bereits ab Juli gesund geschlachtete Rinder erst mit einem Alter von 72 Monaten auf BSE getestet werden. Bislang waren es 48 Monate. Damit würde die Zahl der BSE-Tests in Deutschland deutlich reduziert werden. Die Zeitung beruft sich auf eine Verordnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die ihr vorliegt.

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Blutschwitzen bei Kälbern: Wissenschaftler melden Erfolg +++ Gefährdete Kälber nicht mit dem Kolostrum ihrer Mütter tränken

(idw) – Die Impfungen mit dem Impfstoff PregSure BVD führen bei Rindern zur
Bildung von Antikörpern, die sich an Zellen des Blutes anheften können.
Werden diese Antikörper mit dem Kolostrum der geimpften Kuh an das Kalb
weitergegeben, können sie dort Blut und Knochenmarkszellen zerstören. In
betroffenen Betrieben führt das bei bis zu 15% der Kälber zu der als
„Blutschwitzen“ bekannt gewordenen Erkrankung.

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Tiertransporte überladen, Kühe und Kälber in schlechtem Zustand, Landwirte müssen mit Kontrollen rechnen

Gießen (aho) – Bei Tiertransportkontrollen auf der Sauerlandlinie decken Beamten der Polizeiautobahnstation Mittelhessen sowie Mitarbeiter der Veterinärbehörden des Lahn-Dill-Kreises und des Landkreises Gießen Missstände auf.

Zwischen dem Südkreuz Gießen und der Anschlussstelle Herborn beispielsweise einen mit Kühen beladenen Lkw-Transporter an, der auf dem Weg zu einem Schlachthof in Baden-Württemberg war. Hier fiel der schlechte Ernährungs- und Pflegzustand einiger Kühe auf. Eine Kuh hatte Verletzungen an den Beinen.

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Die Rolle der Tiergesundheitsindustrie für eine erfolgreiche Nutztierhaltung +++ Ergebnisse einer Befragung von Landwirten und Tierärzten

Berlin/Bonn (BfT) – Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) hat Ende 2010 eine Umfrage in Auftrag gegeben, die Antworten auf die Fragen geben sollte, welche Rolle die Tiergesundheitsindustrie mit ihren Produkten und Dienstleistungen für Landwirte und Tierärzte spielt und welche Erwartungen zukünftig an die Tiergesundheitsindustrie bestehen. Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Produkt und Markt durchgeführt. Befragt [...]

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EHEC: Auffällige Parallelen zu einem Salmonelloseausbruch im Jahre 2005

(lme) – Obwohl spanischen Gurken als Vehikel für die EHEC-Bakterien ausgemacht wurden, bleibt die eigentliche Frage bisher ungelöst: Woher stammen die EHECs ursprünglich? Ihr natürlicher Lebensraum sind sicherlich nicht die Oberflächen von Gurken.

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Internationales Tierseuchenamt erklärt Rinderpest offiziell als ausgerottet

Paris (aho) – Das Internationale Tierseuchenamt (OIE) hat heute in einer Pressemitteilung die Rinderpest offiziell als getilgt erklärt. Die Delegierten der Versammlung der OIE haben in Paris eine entsprechende Deklaration angenommen, nach der in allen 198 Ländern die für das Virus empfänglichen Tieren frei von dem Erreger sind.

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Rinderpest ausgerottet

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Neuer BSE-Fall in der Schweiz

Bern (aho) – Bei der routinemäßigen Untersuchung einer wegen Krankheit geschlachteten Kuh im Kanton Bern wurde BSE festgestellt. Das teilte heute das Bundesamt für Veterinärwesen der Schweiz (Bvet) mit. Das Tier war 1995 geboren worden – also noch deutlich vor dem Totalverbot der Tiermehlverfütterung an Nutztiere im Jahr 2001. Es kann sich in den ersten [...]

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EHEC-Welle: Vorsicht bei Kontakt zu Rindern, Schafen, Ziegen, Wildtieren, Rohmilch, Rohkost, „Naturdünger“ und unzureichend gegartem Fleisch

[ Coli-Bakterium Animation]

Kiel/Hannover (aho) – Im Norden Deutschlands ist es zu einer ungewöhnlichen Häufung von Darminfektionen mit sogenannten EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli) gekommen. Das Bakterium verursacht blutige Durchfälle.

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Achtung Rinder, Schaf- und Pferdehalter: Giftiges Jakobskreuzkraut nimmt zu; Weiden regelmäßig nachmähen!

Bad Kreuznach (aho) – Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz erwartet 2011 ein weiteres Vordringen des giftigen Jakobskreuzkrauts und mahnt deshalb die Rinder, Schaf- und Pferdehalter in Rheinland-Pfalz zur Vorsicht. Insbesondere Jungtiere fressen die Pflanze „Senecio jacobaea“, die auch als Jakobs-Greiskraut bekannt ist. Besonders gefährlich ist sie jedoch in Heu und Silage, so die Kammer.

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EU-Parlamentarier besorgt wegen resistenter Keime bei Haus- und Nutztieren

Brüssel (aho) – Das Europäische Parlament fordert, den Einsatz von Antibiotika bei Haus – und Nutztieren genauer zu überwachen. Nach Meinung der Abgeordneten macht eine zunehmende Zahl resistenter Keime und hieraus resultierende Therapieversager auch eine intensivere Forschung notwendig. Die Abgeordneten des Europäischen Parlament riefen deshalb die Mitgliedstaaten in einer am Donnerstag verabschiedeten Entschließung dazu auf, “sowohl bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, als auch bei Haustieren eine regelmäßige und systematische Kontrolle und Überwachung von antimikrobieller Resistenz (AMR) durchzuführen”. Den Entschließungsantrag hatte Paolo De Castro (S&D, Italien) im Namen des Agrarausschusses eingebracht.

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35 tote Kühe und Kälber verscharrt

Damm (aho) – Auf Grund eines anonymen Hinweises hat die Polizei in Damm bei Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) in einer Grube die Kadaver von geschätzt 35 Kühen und Kälbern gefunden. Jetzt wird untersucht, wie die Tiere zu Tode kamen. Gegen den 54 Jahre alten Landwirt wird unter anderem wegen Verstoßes gegen Tierschutzgesetz ermittelt. Zudem muss geklärt werden [...]

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Nur noch 87 Mio.: In der EU werden immer weniger Rinder gehalten

L P D – Die europäischen Landwirte halten immer weniger Rinder. Auch 2010 hat sich dieser Trend in den meisten Mitgliedstaaten fortgesetzt, berichtet der Landvolk-Pressedienst nach einer aktuellen Übersicht der EU-Kommission. Mittlerweile dürften in der Gemeinschaft nur noch weniger als 87 Mio. Rinder gehalten werden. Als größter Rinderhalter der EU gilt trotz einer Abstockung um 1,3 Prozent nach wie vor Frankreich mit 18,95 Mio. Tieren. Auf Platz zwei folgt Deutschland. Hierzulande haben die Landwirte im Dezember 2010 noch 12,7 Mio. Rinder gehalten, das waren 1,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die britischen Landwirte reduzierten die Zahl ihrer Rinder um 0,1 Prozent auf 9,89 Mio., während die Zahl der Tiere in Spanien gegenüber dem Vorjahr mit 6,08 Mio. nahezu unverändert blieb. Italien meldete mit 5,83 Mio. Rindern einen um 9,5 Prozent reduzierten Bestand nach Brüssel, wobei in jüngster Zeit Zweifel an der Glaubwürdigkeit dieser Zahlen entstanden sind. Einzig für Dänemark und Finnland ermittelten die Statistiker eine leichte Zunahme der Rinderbestände, und zwar um 0,6 Prozent beziehungsweise 0,1 Prozent auf 1,63 Mio. und 909.000 Stück.

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Neuer BSE-Fall in der Schweiz

(lid) – Auf einem Bauernhof im Kanton St. Gallen wurde bei einer Kuh BSE entdeckt – der erste solche Fall seit 2006. Geboren wurde das Tier im September 2003, zweieinhalb Jahre nach dem totalen Verfütterungsverbot von Tiermehl.

Dass bei einem Tier BSE diagnostiziert werde, das nach dem Verfütterungsverbot geboren wurde, sei im internationalen Umfeld nichts ungewöhnlich, schreibt das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) am 3. Mai in einer Medienmitteilung. Auch

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Topic®-Emulsionspray und Gel decken ab, lösen Verkrustungen, trocknen aus und sind gegen Bakterien und Pilze konserviert. Die Topic®-Produkte neutralisieren den tierspezifischen Eigengeruch und Gerüche von Entzündungssekreten z.B. beim Zwischenschenkelekzem, Sommerekzem, Kannibalismus, Mauke, Huf- oder Klauenveränderungen. Der versorgte Bereich wird so für Insekten (Fliegen) wenig attraktiv. Die Emulsion und das Gel können auch unter Verbänden und im Zwischenschenkelbereich von Kühen eingesetzt werden.

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