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Amtsveterinäre behandeln Schafe mit Madenbefall +++ Untätiger Halter muss Kosten tragen

[Fotos Veterinäramt Darmstadt-Dieburg] Darmstadt (aho) – Weil eine Schafherde von Schmeißfliegen befallen war und der Schafhalter zuvor die eindringliche Aufforderungen, die Situation seiner Tiere zu verbessern ignorierte, hat das Veterinäramt des Landkreises Darmstadt Dieburg jetzt durchgegriffen. Am Freitagabend (30.) zwischen 19.30 Uhr und 2.30 Uhr am frühen Samstagmorgen wurden 564 auf einer Weidefläche zwischen Habitzheim und Semd untersucht. Neben Amtstierärztin Dr. Christa Wilczek und Mitarbeiterinnen des Veterinäramtes war auch die Ambulanz der tierärztlichen Universität Gießen mit drei schafkundigen Tierärzten und einer Veterinärmedizin-Studentin im Einsatz, das Technische Hilfswerk Groß-Umstadt sorgte für die notwendige Flutlicht-Beleuchtung, der Tierhalter und seine Helfer fingen die Tiere ein und kümmerten sich um das Scheren der Schafe.

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Nahezu 80 Prozent der Schlachtschweine mit krankhaften Magenveränderungen

Magengeschuer[Akutes Magengeschwür beim Schwein mit großem, anhängendem Blutkoagulum (Blutgerinnsel) aus dem Lumen.] Hatfield (aho) – Magengeschwüre und ihre Vorstufen sind immer noch eine der größten Gesundheits- und Tierwohlprobleme in der modernen Schweineproduktion. Das belegen Untersuchungen britischer Wissenschaftler des Royal Veterinary College in Hatfield. Für ihre Untersuchungen hatten sie 9827 Schweinemägen am Schlachthof untersucht. Die dazugehörigen Schweine stammten von 60 britischen Farmen. 79 Prozent der Mägen wiesen pathologische Veränderungen auf. Ausgeprägte Magengeschwüre fanden sich bei sechs Prozent der Mägen. Besonders häufig zeigten solche Schweine Magenveränderungen, die über Nacht auf dem Schlachthof auf die Schlachtung warten mussten.

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Eberimpfung: EMEA genehmigt dritte Impfung für längere Mastdauer

London (aho) – Mit der Zulassung einer dritten Injektion eignet sich jetzt der Impfstoff Improvac (Pfizer) zur Verhinderung des Ebergeruchs bei solchen Schweinen, die zur Erzielung höherer Schlachtgewichte (Schinkenschweine) deutlich länger gemästet werden. Wie die Europäische Arzneimittel-Agentur (European Medicines Agency EMEA) kürzlich mitteilte, erfolgt diese dritte Injektion frühestens zehn Wochen nach der zweiten Injektion (1).

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Geflügelkonzern zahlt 100.000 € Geldstrafe wegen Tierquälerei

Hannover/Cuxhaven (aho) – Das Strafverfahren wegen Tierquälerei gegen Manager des Geflügelkonzerns Lohmann Tierzucht (LTZ) in Cuxhaven ist nach mehr als drei Jahren beendet. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Stade der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (HAZ) bestätigte, hat Lohmann wurde das Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro bereits überwiesen. Das Unternehmen – Weltmarktführer für die Züchtung sogenannter Legehennen-Hybride – hatte bis Januar männlichen LTZ-Küken Zehen und Kämme teilamputiert.

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Schweiz: Coop nimmt Wiesenhof-Produkte aus dem Sortiment

Basel (aho) – Coop Schweiz verzichtet bis auf Weiteres auf sämtliche Geflügelprodukte von Wiesenhof. Damit reagiert Coop nach eigenen Angaben auf die jüngsten Medienberichte über mutmaßliche Verletzungen der Tierschutzrichtlinien beim deutschen Unternehmen Wiesenhof. Von Wiesenhof wurde ein Maßnahmenplan zur

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ARD-Bericht: Das System Wiesenhof

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Tierschutz in der Geflügelhaltung


Berlin (BTK) – Aufgrund der aktuellen Diskussion um die Zustände rund um den deutschen Geflügelkonzern PHW (Marke „Wiesenhof“) fordern die Bundestierärztekammer e.V. (BTK) und der Bundesverband der beamteten Tierärzte e.V. (BbT), bundeseinheitliche Vorgaben nicht nur für die Haltung von Masthühnern, sondern auch für Puten, Enten und Elterntiere von

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Schweiz: Discounter Denner listet Wiesenhof-Geflügelprodukte aus

Zürich (aho) – Als Reaktion auf Medienberichte über mögliche Verletzungen der Tierschutzstandards beim deutschen Unternehmen Wiesenhof nimmt der schweizer Discounter Denner Geflügelprodukte dieses Lieferanten aus seinem Sortiment.

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Tierquälerei: Landwirt erhält Freiheitsstrafe und Tierhaltungsverbot

Cochem (aho) – Weil er 160 Mastschweine verhungern ließ, hat das Amtsgericht Cochem einen 44-jährigen Landwirt aus dem Hunsrück (Kreis Cochem-Zell) zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren auf Bewährung verurteilt. Zudem wurde gegen ihn ein Tierhalteverbot von drei Jahren ausgesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Behörden waren im Februar diesen Jahres durch eine anonyme Anzeige auf das Drama aufmerksam geworden. In den Ställen lagen zwischen abgemagerten Tieren 100 tote Schweine.

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Edeka will Vorwürfe gegen Wiesenhof klären

Neuwied/Hamburg (aho) – Auch der Handel reagiert auf die ARD-Reportage „Das System Wiesenhof. Wie ein Unternehmen Mensch, Tier und Umwelt ausbeutet“. „Gerade im Geflügel-, Fleisch- und Wurstsortiment achtet Edeka kontinuierlich auf die Einhaltung höchster Qualitätsstandards und die Beachtung entsprechender Tierhaltungsstandards“, wird Andrea Eberle, Sprecherin der Handelszentrale, jetzt von der Zeitschrift „Lebensmittel Praxis“ zitiert.

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SWR legt nach: Angeblich schwere Tierschutzverletzungen in Putenfarm

Mainz (aho) – Kurz vor Ausstrahlung der ARD-exclusiv-Reportage „Das System Wiesenhof“ legt der SWR nach. Auf einer Putenfarm in Emstek-Halen bei Cloppenburg sollen Tiere brutal misshandelt worden sein. Das sollen Aufnahmen, die der Redaktion „Report Mainz“ vorliegen und in der ARD-exclusiv-Reportage heute Abend, 31. August 2011, 21.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt werden, belegen. Wiesenhof hatte sich im Vorfeld gegen die Beitrag Programmbeschwerde erhoben. Eine Programmbeschwerde dient nicht dazu, die Ausstrahlung des Beitrages zu verhindern.
Zu sehen ist laut SWR eine Gruppe Geflügelgreifer, die Puten durch eine Halle zu einem LKW treiben. Die Männer treten den Tieren immer wieder mit voller Wucht in den Bauch, aber auch mit großer Brutalität von oben auf Kopf und Hals. Ein weiterer packt eine Pute am Hals und wirft sie quer durch die Halle. Dann werden die Tiere von einer Hebebühne mit großer Wucht in Stahlkäfige auf einen LKW geschleudert. Einige Tiere stürzen dabei schätzungsweise drei Meter auf den Boden. Der Geflügelexperte Dr. Hermann Focke hat sich die Aufnahmen angesehen und kommt zu einem klaren Urteil: „Das ist in keinster Weise tolerierbar und diese Aufnahmen sollte man mal zur Prüfung der Staatsanwaltschaft vorführen.“

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Diskussion um Sicherheit in Stallanlagen

Haldensleben (aho) – Der qualvolle Tod von 117.000 Hühner am vergangenen Sonnabend in Bülstringen (Landkreis Börde) in Sachsen-Anhalt hat eine Diskussion über die Sicherheit in Stallanlagen ausgelöst. Nach Angaben des Stromanbieters E.on Avacon hatte ein Blitzschlag im Umspannwerk Haldensleben einen Ausfall der Stromversorgung hervorgerufen. Ein Polizeisprecher sagte der „Mitteldeutschen Zeitung“, es habe zwar ein Notstromaggregat gegeben, es sei allerdings nicht angesprungen. Offenbar gab es weder eine Alarmanlage noch einen Bereitschaftsdienst.

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2.700 Euro Geldstrafe: Landwirt lässt Kuh qualvoll an Paratuberkulose verenden

Biedenkopf (aho) – Weil er ein unheilbar an Paratuberkulose erkranktes Rind nicht von seinen Leiden erlösen ließ, wurde ein 61-jähriger Landwirt vom Amtsgericht Biedenkopf (Landkreis Marburg-Biedenkopf) zu einer Geldstrafe von 2.700 Euro verurteilt. Die Staatsanwaltschaft warf dem Mann vor, dass er vom 18. bis 22. Februar dieses Jahres einer durch Paratuberkulose abgemagerten und ausgetrockneten Kuh […]

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Österreich: Landwirt lässt Rinder an Parasiten verenden; holt keinen Tierarzt

Seckau (aho) – Gegen einen Landwirt im Raum Seckau (Österreich) wird wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Obwohl in seiner Mutterkuhherde eine massive Parasitose ausgebrochen war, ließ er die Tiere nicht von einem Tierarzt behandeln. Drei Rinder verendeten, zwei weitere erkrankten so schwer, dass sie eingeschläfert werden mussten. Der Landwirt wird von seinem Umfeld […]

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Gestank, skelettierte Kadaver: Tote und verwahrloste Rinder auf einem Österreichischen Hof

Sankt Andrä-Höch (aho) – Durch einen Zufall haben Polizeibeamte auf einem Hof in Sankt Andrä-Höch in der Steiermark (Österreich) die zum Teil skelettierten Kadaver von fünf Kühen und zwei Kälbern entdeckt. Die Polizisten waren durch starken Verwesungsgeruch auf das Drama aufmerksam geworden, dass sich über Monate abgespielt haben muss. In dem unbeleuchteten und kaum belüfteten […]

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Unrentabel, Aussteiger, mangelnder Tierschutz: Ökobranche übt Selbstkritik

[Federpicken und Kannibalismus)
Berlin/Bad Dürkheim (aho/lme) – Anlass für die Selbstkritik, die in der Zeitschrift ÖKOLOGIE & LANDBAU (H. 159, 3/2011) in ungewohnter Offenheit formuliert wird, ist die Tatsache, dass zahlreiche Biolandwirte wieder auf konventionell umstellen. Rund ein Dutzend Studien haben die Gründe hierfür ermittelt: Wenn die Förderung wegfällt, rechnet sich das Ganze nicht mehr. Dann baut man lieber eine Biogasanlage, da hier mehr Subventionen fließen (Beitrag: Behrens G et al: Der unbekannte Aussteiger. S. 43-46.)

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Landwirtin wegen Tierquälerei verurteilt

Starnberg (aho) – Das Amtsgericht Starnberg Langen eine 46-jährige Landwirtin wegen Tierquälerei zu einer 15-monatigen Bewährungsstrafe und der Zahlung von 1.800 Euro an einen Tierschutzverein verurteilt. Darüber hinaus wurde ein fünfjähriges Tierhalteverbot angeordnet. In den Jahren 2009 und 2010 musste das Veterinäramt mehrfach eingreifen. So war bei einem Rind eine Drahtschlinge in einem Bein festgewachsen, […]

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Grünen fordern ein Verbot für die Züchtung von Piètrain-Schweinen

Berlin (hib/EIS) – Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung in einem Antrag (17/6344) auf, die Zucht mit Schweinen der Rasse Piètrain mit dem Maligne-Hyperthermie-Syndrom (MHS) zu unterbinden. Bei dem Syndrom handele es sich um einen Gendefekt, der bei Schweinen der Rasse Piètrain auftrete. Diese Tiere würden unter erhöhter Stressanfälligkeit leiden, was mit erheblichem Leid und Schmerz verbunden sei.

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Über 240 Kälber in einem überladenen Tiertransport

Engen-Bargen (aho) – Bei einer Verkehrskontrolle auf einem Parkplatz der BAB A 81 Singen – Stuttgart hat die Autobahnpolizei einen völlig überladenen Transport mit 247 Kälbern angehalten. Das teilte die Polizeidirektion Konstanz mit. Der Lkw mit Anhänger war mit Fahrtziel Barcelona unterwegs. Der Laderaum der beiden Fahrzeuge war in drei Etagen aufgeteilt. Die Kälber streiften […]

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Schweinetransporter überladen: Anzeigen gegen Fahrer, Verlader, Transportunternehmer, Empfänger, Disponenten und Tierarzt

Altenberge (aho) – Bei der Überprüfung eines Sattelzuges auf der Bundesstraße 54 bei Altenberge wurde festgestellt, dass die transportierten Schweine zu wenig Transportraum hatten und teilweise übereinander lagen. Der LKW war mit zwei sich abwechselnden Fahrern war auf dem Weg von den Niederlanden nach Ungarn und war zunächst wegen einer Geschwindigkeitsübertretung aufgefallen.

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