4.05.2020
Niedersächsische Initiative am Datenschutz gescheitert – Bund kommt Länder-Forderung nicht nach
Osnabrück (ots) – In Deutschland wird es vorerst keine verpflichtende Kameraüberwachung in Schlachthöfen geben. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Demnach kommt die Bundesregierung der Aufforderung der Bundesländer vorerst nicht nach, die rechtlichen Voraussetzungen für eine obligatorische Videoaufzeichnung in den Betrieben zu schaffen. Zudem scheint eine entsprechende freiwillige Vereinbarung in Niedersachsen zwischen Landesregierung und Vertretern der Schlachtbranche gescheitert.
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23.04.2020
Potsdam (pm) – Da auf dem Gebiet der Russischen Föderation entlang der Transportwege derzeit keine Versorgungsstellen für Tiere im Betrieb sind – nach Auskunft des russischen Dienstes für veterinärrechtliche Überwachung, dürfen von Brandenburg aus keine Tiertransporte starten, die Russland als Ziel- oder Transitland haben. Darüber hat das Verbraucherschutzministerium die kommunalen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter informiert. Verbraucherstaatssekretärin […]
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22.04.2020
Vereinbarung unterzeichnet – Niedersachsen formuliert Mindestanforderungen
Hannover (ML) – Die Haltung von Gänsen ist in Niedersachsen künftig mit Mindestanforderungen verknüpft. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten jetzt Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Friedrich-Otto Ripke, Vorsitzender des Landesverbandes der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW).
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21.04.2020
Berlin (hib/EIS) – Derzeit sind in Deutschland 3736 Betriebe für die Schlachtung von Schweinen zugelassen. Das geht aus einer Liste der in Deutschland zugelassenen Schlachtbetriebe aus einer Datenbank beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor, erklärt die Bundesregierung in einer Antwort (19/18437)
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12.03.2020
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner will Entwicklung der Population und Nutztierrisse intensiv beobachten
Berlin (bmel) – Morgen tritt eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes in Kraft, die die Entnahme von problematischen Wölfen zu leichteren Bedingungen möglich macht. Denn mit der Ausbreitung des Wolfsbestandes in Deutschland haben auch die wolfsbedingten Nutztierrisse deutlich zugenommen. Die Anzahl von Nutztierschäden – diese umfassen verwundete und getötete Tiere – steigerte sich von 40 Tieren im Jahr 2006 auf rund 2050 Tiere im Jahr 2018. Darunter leiden die Weidetiere und die Weidetierhalter haben mit starken wirtschaftliche Einbußen zu kämpfen, sie sind massiv verunsichert sowie teils in ihrer Existenz bedroht – einige Schäfer mussten bereits aufgeben.
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11.03.2020
(NRW) – Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will die Brandvorsorge in Schweineställen verbessern. Dazu sollen künftig die elektrischen Anlagen und Photovoltaikanlagen in Zuchtbetrieben besser kontrolliert werden. Dies sieht ein Verordnungsentwurf über die Prüfung elektrischer Anlagen in Tierhaltungsanlagen vor, der am Dienstag (10. März 2020) vom Landeskabinett verabschiedet wurde. Ebenfalls beschlossen wurde ein Richtlinien-Entwurf über bauaufsichtliche Anforderungen an Tierhaltungsanlagen. Die Entwürfe werden dem Landtag zur weiteren Beratung vorgelegt.
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19.02.2020
Die Bundestierärztekammer fordert Tierschutz bei Transporten ein
Berlin (BTK) – Berichte über eklatante Missstände bei Tiertransporten in Länder außerhalb der EU haben bereits 2017 die Öffentlichkeit erschüttert. „Es müssen unverzüglich durchgreifende Maßnahmen, die nachhaltig für die Abstellung der Mängel sorgen, ergriffen werden“, so Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer (BTK), damals. Er forderte die EU, die Bundesregierung und die Länder auf, unverzüglich die Abfertigung von Tiertransporten in Drittländer bis auf weiteres zu untersagen.
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6.02.2020
Empfehlungsentwurf sieht Verbrauchssteuer vor – Umbau der Ställe bis 2040
Osnabrück (ots) – Aus dem Kreis der Berater der Bundesregierung kommt der Vorschlag, den Umbau der Tierhaltung mit einer Verbrauchssteuer zu finanzieren. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf einen Entwurf für Empfehlungen, die das sogenannte Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung derzeit im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet. Demnach könnte der Preisaufschlag für Fleischprodukte bei 40 Cent pro Kilogramm liegen. Auch andere tierische Produkte sollen zusätzlich besteuert werden: 2 Cent pro Kilo Milch, Milchprodukte und Eier sowie 15 Cent pro Kilo Käse, Butter oder Milchpulver.
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13.01.2020
Herford (pm) – Vergangenen Donnerstag (09.01.2020) haben Amtstierärzte des Kreises Herford im Rahmen einer Sofortmaßnahme 160 Schafe und 6 Ziegen abtransportiert und anderweitig untergebracht
Ein Hinweis aus der Bevölkerung über eine Gruppe verwahrloster Schafe veranlasste die Kontrolleure die Herde zu suchen. Fündig wurde sie an zwei Weidestandorten in Bünde:
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13.01.2020
(L P D) – „Wir Tierhalter sind die Ersten, die auf das Kastrieren der Ferkel verzichten wollen“, sagt Enno Garbade. Und der Sauenhalter aus Bramstedt im Landkreis Cuxhaven fügt das große Aber an: „Der Lebensmitteleinzelhandel, unsere Vermarktungsunternehmen und die Verbraucher müssen mitziehen“. Die Bauernverbände im Nordwesten Deutschlands, darunter das Landvolk Niedersachsen, haben ihre Schweinehalter daher aufgefordert, erste Erfahrungen mit der Ebermast und einer Impfung gegen den Ebergeruch zu sammeln. Denn der unangenehme Geruch, der bei einigen männlichen Tieren beim Zubereiten des Fleisches entstehen kann, ist überhaupt der Grund für die Kastration der männlichen Tiere.
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12.01.2020
Osnabrück (ots) – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hält an ihrem Ziel fest, das millionenfache Vergasen männlicher Küken im kommenden Jahr zu beenden. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte die CDU-Politikerin: „Mit großer Anstrengung kann es uns gelingen, bis Ende 2021 aus dem Kükentöten auszusteigen. Deutschland wird dann weltweit das erste Land sein, das diese Praxis beendet.“
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9.01.2020
Meldestelle verzeichnet Hunderte Anrufe – Whistleblower sollen besser geschützt werden
Osnabrück (ots) – Bei der anonymen Meldestelle des Landes Niedersachsen gehen immer mehr Hinweise auf mögliche Tierschutzverstöße oder Pfusch bei der Lebensmittelproduktion ein. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf Angaben des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves), hier ist die Meldestelle angesiedelt.
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7.01.2020
Münster (VG) – Das Verwaltungsgericht Münster hat durch Beschluss vom 20. Dezember 2019 den Eilantrag eines Landwirts aus dem Kreis Borken abgelehnt, der sich gegen die Anordnung des Kreisveterinäramtes vom 6. August 2019 gewehrt hatte, seinen in Anbindehaltung untergebrachten Rindern zumindest im Zeitraum vom 1. Juni bis 30. September eines jeden Jahres täglich für mindestens zwei Stunden freien Auslauf auf einer Weide, einem Paddock, einem Laufhof oder etwas Vergleichbarem zu gewähren.
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7.12.2019
Friedberg (aho) – Regelmäßig führt die Autobahnpolizei Mittelhessen auf den Autobahnen im Zuständigkeitsgebiet spezielle Tiertransportkontrollen durch. Dabei können immer wieder Verstöße festgestellt werden. Am vergangenen Dienstagabend, zwischen 18 und 23 Uhr, kontrollierten die Beamten gemeinsam mit dem Veterinäramt des Wetteraukreises.
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5.12.2019
2067 Nutztiere vergangenes Jahr betroffen – Bauernverband fordert Bejagung
Osnabrück (ots) – Angesichts immer mehr durch Wölfe getöteter oder verletzter Nutztiere hat der Bauernverband die Bejagung der Raubtiere gefordert. Bauernpräsident Joachim Rukwied warnte, dass andernfalls die Haltung von Schafen, Rindern oder Pferden auf Weiden unmöglich gemacht würde. Er reagierte damit auf aktuelle Zahlen der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW). Demnach sind im vergangenen Jahr bundesweit 2067 Nutztiere – überwiegend Schafe – von Wölfen getötet oder verletzt worden. Im Jahr davor waren es 1667 – ein Anstieg um gut 25 Prozent.
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19.11.2019
Sittensen/Rotenburg (ots) – In einer Gemeinschaftsaktion hat die Autobahnpolizei Sittensen mit den Kollegen aus Rotenburg, Zeven und Bremervörde in der vergangenen Woche gezielte Verkehrskontrollen auf der Hansalinie A1 zum Themenschwerpunkt „Lebendviehtransporte“ durchgeführt. Bei den insgesamt 125 überprüften Transporten entdeckten einige Verstöße.
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14.10.2019
Goslar (ots) – Die Polizei Langelsheim ermittelt in einem traurigen Fall. Bislang unbekannte Täter haben im Bereich Lautenthal, Teufelsberg, zwischen den Landesstraßen 515 und 516 illegal Gartenabfälle entsorgt. Hierbei befanden sich u.a. für Tiere hochgiftige Eibenzweige. Zwischen Sa., 12.10.2019 und Mo., 14.10.2019, sind insgesamt 4 Kühe der seltenen Rasse Harzer Rotes Höhenvieh verstorben. Es ist besonders bedauerlich, da die Rasse auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen steht. Eine Obduktion der toten Tiere bestätigte die Vermutung der Vergiftung.
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24.09.2019
Düsseldorf (NRW) – Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium (NRW) verbietet bis auf Weiteres die Abfertigung bestimmter Langstrecken-Tiertransporte durch die russische Föderation. Dem Ministerium liegen Berichte und Informationen vor, die belegen, dass zum Beispiel auf den Routen nach Usbekistan und Kasachstan Tiere nicht tierschutzgerecht versorgt werden können. Daher hat das Ministerium die Kreisordnungsbehörden angewiesen, Tiertransporte auf diesen […]
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21.09.2019
Antrag für Agrarministerkonferenz – Heinen-Esser will Transportzeiten bei über 30 Grad beschränken
Osnabrück (NOZ) – Nordrhein-Westfalen will Tiere auf Transporten innerhalb Deutschlands besser schützen. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf einen entsprechenden Antrag für die Agrarministerkonferenz kommende Woche in Mainz. Demnach sollen bei Temperaturen über 30 Grad die Fahrtzeiten „auf deutlich unter acht Stunden begrenzt werden“, sofern die Fahrzeuge nicht gekühlt werden können. Die genaue Stundenzahl soll noch festgelegt werden.
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