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Hunde: Plötzliche Todesfälle durch Eiben

(aho) Der als hochgiftig einzustufende, immergrüne Strauch wird nicht nur gerne in Gärten angepflanzt, die nicht nadelnden Zweige werden auch häufig für Advents- und Weihnachts- Arrangements verwendet. Die Eibe enthält gleich mehrere unterschiedlich wirkende Toxine: ein Gemisch kardiotoxisch wirksamer Alkaloide führt zu gravierenden Erregungsleitungsstörungen am Herzen. Ätherische Öle werden für Magen-Darmreizungen verantwortlich gemacht, ferner enthält die Eibe ein Zytotoxin, das Taxol-A. Bei Großtieren wird die Vergiftung häufig durch unachsamen Umgang mit Gartenabfällen verursacht, doch auch vom Hund sind Vergiftungsfälle bekannt geworden. Als tödliche Dosis werden beim Hund ca. 30g Nadeln angegeben. Die Vergiftung äußert sich bei meist sehr raschen Verlauf mit Erbrechen, Durchfall, Desorientiertheit, Kollaps, Fieber, fehlendem Pupillenreflex, Herzrasen, Atemnot und Koma. Auch plötzliche Todesfälle ohne vorhergehende Krankheitszeichen sind typisch.

ZIEMER, P. (1999): Intoxikationen bei kleinen Haustieren. Teil 1 und 2. Kleintiermedizin Nr. 1/99 und 2/99

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