Wie Heimtiere gesund über den Winter kommen
(ZZF) – Regen, Eis, Schnee – wenn der feucht-kalte Winter beginnt, fangen nicht nur Frauchen und Herrchen an zu schniefen und zu husten. Auch Hund, Katze oder Nager leiden gelegentlich unter dem Schmuddelwetter. Der Zentral- verband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) rät Tierfreunden, sich frühzeitig über die richtige Pflege ihrer Heimtiere während der kalten Jahreszeit zu informieren:
Wie kann man Heimtiere vor Erkältungen schützen? “Mit dem Hund sollte man bei jedem Wetter Gassi gehen und ein wenig um die Wette rennen. Das hält ihn fit und macht ihm Spaß. Rubbelt man ihn bei der Rückkehr ins Warme gründlich trocken, wird er sich kaum erkälten”, erklärt Tierarzt Doktor Rolf Spangenberg. Gedanken machen solle man sich eher um die Pfotenpflege: Führt der tägliche Spaziergang durch Eis und Schnee und damit über Streusalz oder Splitt, können Hundepfoten sich entzünden. Scharfkantige Splittkörnchen verletzen die Ballen und Salz dringt schmerzend in die kleinen Wunden ein. Im Zoofachhandel erhalten Hundehalter Salbe und Pfotenschutzsprays, mit denen sie die Ballen schon vor dem Winterspazier- gang einreiben und einsprühen können. Das verhindert, daß sie rissig und spröde werden. Salzreste und lästige Eisklumpen zwischen den Zehen und im Fell werden mit lauwarmem Wasser und Kamille abgewaschen. Gegen den Splitt und die Eisbildung helfen auch Schuhe, die selbst die Schlitten- hunde in der Arktis angeschnallt bekommen. Zweckmäßige Hundeschuhe bestehen aus wasserfestem Material mit Verstärkung an der Auftrittsfläche und sind vor allem für empfindliche Tiere und bei Glatteis und viel Schnee zu empfehlen.
Katzen sollte man bei naßkaltem Wetter nicht mit Gewalt vor die Tür jagen und ihnen jederzeit die Möglichkeit bieten, ins Warme zu kommen. Die größte Gefahr besteht für sie im Durchzug. Katzenfreunde sollten darauf achten, daß ihr Tiger nicht auf der zugigen Fensterbank oder unter einem gekippten Fenster liegt. Auch alle anderen Heimtiere benötigen insbesondere im Winter einen zugluftfreien Ruheplatz. Vitamin C zur Steigerung der Abwehrkräfte ist ausschließlich für Meerschweinchen geeignet. Hunde und Katzen benötigen es nicht, da sich das Vitamin in ihrem Körper von selbst bildet. Dagegen ist das fettlösliche Vitamin A für ihre körpereigene Abwehr wichtig.
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