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Mehr Transparenz: Bund der Steuerzahler kritisiert Hamburger Tierschutzverein

Hamburg (aho) – Der öffentliche Druck auf den Hamburger Tierschutzverein (HTV) nimmt immer mehr zu. Nachdem bereits CDU-Politiker Michael Fuchs (57), tierpolitischer Sprecher seiner Fraktion in der Bürgerschaft, vor kurzem im Hamburger Abendblatt eine Offenlegung „aller Einnahmen und Ausgaben des HTV“ gefordert hatte, meldete sich jetzt auch der Bund der Steuerzahler (BdSt) Hamburg kritisch zu Wort: „Die Hamburger Steuerzahler wollen und sollen sehen, wofür ihr Geld im Tierheim Süderstraße ausgegeben wird. Herr Poggendorf sollte weniger absurde finanzielle Forderungen stellen und sich statt dessen mehr um die Verbesserung der Lebensbedingungen der bei ihm untergebrachten Tiere kümmern“, sagt Jürgen Nielsen, haushaltspolitischer Sprecher des BdSt Hamburg der Zeitung. Und auch der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Thies Goldberg verlangt laut Abendblatt vom HTV „die Offenlegung der Haushaltsdaten. Denn nur so kann auch der tatsächliche Bedarf an öffentlichen Zuschüssen ermittelt werden.“ Dazu der HTV-Vorsitzende Wolfgang Poggendorf: „Wir haben kein Problem damit, unsere Kalkulation offenzulegen.“

Wie das Abendblatt berichtet, stehen demnächst wieder Verhandlungen zwischen der Stadt und dem HTV über die Zuschüsse an. Bisher zahlt die Stadt dem HTV 1,3 Millionen Euro jährlich „für die artgerechte Unterbringung, Versorgung und Behandlung von Fundtieren und Verwahr-, sowie Beobachtungstieren“. Dazu kommen 10 Euro pro Tag für die Unterbringung von sichergestellten Hunden – wofür der HTV 19 Euro veranschlagt. „Wir benötigen auf jeden Fall mehr finanzielle Mittel. Denn wir subventionieren die Aufnahme von Fundtieren und sichergestellten Hunden aus Spendengeld, und die sind auf Grund der wirtschaftlichen Lage in der letzten Zeit zurückgegangen“, sagte Wolfgang Poggendorf der Zeitung.

Doch ist der Stadt überhaupt bekannt, wofür der Hamburger Tierschutzverein die Zuschüsse verwendet? „Wir wissen nicht, wie viele Kleintiere, Hunde und Katzen tagtäglich vom HTV aufgenommen werden, und haben insofern keinen tagesaktuellen Überblick über die Verwendung der Mittel“, wird der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Hartmut Stienen (43), im Hamburger Abendblatt zitiert.

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