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Hitzestau frühzeitig erkennen und handeln

(aho) – Da Hunde nicht schwitzen können und sie oft ein dichtes Fell haben,
besteht bei ihnen viel eher die Gefahr eines Hitzschlages als beim
Menschen. Erste Anzeichen sind Keuchen, Schwäche, Benommenheit, dicker
klebriger Speichel, Erbrechen mit Blutbeimengungen, eine hell-rote
Zunge, rotes oder blasses Zahnfleisch, Durchfall und schlimmstenfalls
Schock und Koma. Ein leichter Hitzestau (Körpertemperatur: 40º – 41º
C) kann innerhalb einer Stunde überwunden werden. Ist die
Körpertemperatur auf über 41° C gestiegen, besteht unmittelbare
Lebensgefahr. Zunächst muss der Hund umgehend an einen kühlen Ort
(Keller) gebracht werden. Ihm wird Wasser angeboten. Trinken die Hunde
nicht mehr, so darf nicht versucht werden, Wasser mit Gewalt
einzugeben. Es besteht die Gefahr, dass Wasser in die Lunge gelangt
und der Hund erstickt. Um den Erfolg der Abkühlungsmaßnahmen zu
überprüfen wird die Körpertemperatur regelmäßig rektal gemessen und
aufgezeichnet. Der Hund wird mit Wasser äußerlich abgekühlt. Legen Sie
niemals feuchte Tücher auf den Hund, da sich darunter rasch ein
Hitzestau einstellt. Ist eine normale Körpertemperatur erreicht, so
muss das Tier unbedingt abgetrocknet werden, so dass die Patienten
nicht auskühlen.

Der gleich zu Anfang alarmierte Tierarzt behandelt zumeist mit
Infusionen, um dem Hund Wasser zuzuführen.

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